100 F&A: Lesen und Bloggen Teil 4

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35. Würdest du deinen Blog anders starten, wenn du neu anfangen würdest?

Nein. Dies ist ein Buchblog, der mit WordPress umge­setzt wird, und alle Daten sind in Datenbanken gespei­chert. Das hat den Vorteil, dass ich das Design jeder­zeit ändern könn­te, wenn mir danach ist. Aber ich habe rela­tiv lan­ge nach einem Design gesucht, mit dem ich die unter­schied­li­chen Beitragstypen und Genre direkt sicht­bar machen kann.

Und da ich Designvorlagen (die Themes) nicht selbst pro­gram­mie­ren kann, muss ich auf Vorlagen zurück­grei­fen. Und da bin ich auf die­se gesto­ßen, die ich auch aktu­ell nut­ze. Und bis jetzt bin ich ganz zufrie­den mit dem Design des Blogs, mal von ein paar Details abge­se­hen, die ich nicht ändern kann.

Soll hei­ßen, dass ich den Blog aus heu­ti­ger Sicht nicht anders star­ten wür­de.

36. Welche Rolle spielen Social Media für deinen Blog?

Gar kei­ne mehr. Die Gründe dafür the­ma­ti­sie­re ich immer wie­der in diver­sen Beiträgen. Zuletzt in mei­nem Beitrag „Zurück in die sozia­len Medien“, als mich eine „freund­li­che Dame“ einer Presseabteilung ange­schrie­ben hat, mich doch bit­te in den sozia­len Medien breit­zu­ma­chen. Das wer­de ich aber nicht tun. Die Gründe ste­hen in mei­nem Beitrag.

37. Schreibst du Rezensionen eher spontan oder geplant?

Ich schrei­be mei­ne Rezensionen immer, wenn ich ein Buch been­det habe. Habe ich mir Notizen zu dem Buch gemacht, dann lese ich die­se vor­ab und ver­su­che, dann einen pas­sen­den Text zu ver­fas­sen. Wenn man so will, dann könn­te man das als geplan­tes Schreiben anse­hen, denn ich mache es immer so. Ansonsten lau­fe ich Gefahr, Inhalte aus unter­schied­li­chen Büchern mit­ein­an­der zu ver­wech­seln.

38. Was möchtest du mit deinem Blog erreichen?

Ein Blog ist im ursprüng­li­chen Sinne ein Online-Tagebuch, in dem Gedanken öffent­lich preis­ge­ge­ben wer­den. Und so ist das auch mit mei­nem Blog. Es ist mein Lese-Tagebuch, in dem ich fest­hal­te, wel­che Bücher ich das Jahr über gele­sen habe. Es macht mir näm­lich auch sehr viel Spaß, über mei­ne Rückblicke nach­zu­le­sen, was mich in der Vergangenheit begeis­tert hat und was nicht.

39. Welche Art von Feedback freut dich am meisten?

Buchblogger erhal­ten nur sel­ten Feedback. Am ehes­ten bekom­me ich eine Rückmeldung von den Mitarbeitern der Presseabteilungen der Verlage. Je nach Verlag ste­he ich mal mehr, mal weni­ger im engen Kontakt und dis­ku­tie­re manch­mal auch über Rückmeldungen von mir zu den Büchern der Verlage.

Hin und wie­der lässt sich auch mal ein Autor auf mei­nen Seiten bli­cken und gibt mir eine Rückmeldung. Das freut mich tat­säch­lich sehr, wenn Autoren auf mei­nen Blog auf­merk­sam wer­den. (Die wer­den bei einer Suchmaschine einen Bot lau­fen haben, wes­halb ich dar­in bestä­tigt wer­de, die SEO eben­falls zu pfle­gen.) Ich bin grund­sätz­lich offen für alles und ände­re selbst­ver­ständ­lich mei­ne Rezensionen, wenn sich irgend­wo ein Fehler ein­ge­schli­chen hat.

Ich habe auch mal eine KI gefragt, was sie von mei­nem Blog hält, und die Rückmeldung in einem Artikel beschrie­ben.

40. Was war dein größter Blogger-Moment?

Einen sol­chen Moment habe ich bis­her noch nicht erlebt. Ich wüss­te auch nicht, was für ein Moment das sein könn­te. Mein Blog erregt Aufmerksamkeit und ich habe sogar Zitate aus mei­nen Rezensionen schon bei diver­sen Verlagen ent­deckt, aber das waren kei­ne Momente, wo ich sagen wür­de, dass die­se gro­ße Blogger Momente waren.

Meine Beitragsreihe “100 Fragen 100 Antworten” mit 120 Fragen und Antworten ist nicht nur für euch gedacht, son­dern auch für mich selbst. Nicht unbe­dingt im Sinne einer eso­te­ri­schen Selbstfindung, son­dern viel­mehr für das Erstellen einer “Landkarte mei­ner Lesegewohnheiten.” Damit lernt nicht nur ihr mich bes­ser ken­nen, son­dern auch ich mich selbst.

Alle Beiträge der Reihe samm­le ich in einer Übersicht.

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