[Bilderbuch] Wenn ich groß bin

Ja, manch­mal ist das so, das sich Kinder klein füh­len und sich fra­gen, war­um sie nicht so wahr­ge­nom­men wer­den, wie sie es sich in ihrem Kopf vor­stel­len. Das zeigt die Autorin Maria Nilsson Thore auf den ers­ten Seiten, wobei mir sehr gut gefal­len hat, dass sie unter­schied­li­che Szenen aus Sicht des Kindes zeigt und nicht aus der „Erwachsenensicht“ von oben her­ab.

Und dann träumt das Kind davon, wie es wohl wäre, groß zu sein. Und nun darf man groß wört­lich neh­men, denn es hat plötz­lich die drei­fa­che Größe eines Erwachsenen. Ja, da kann man ganz schön vie­le Dinge machen. Warum schrei­be ich vom geschlechts­lo­sen Kind und von „es“? Ganz ein­fach, die Autorin zeigt das Kind unspe­zi­fisch, was ich eben­falls ganz gut fin­de, denn so dür­fen sich alle Kinder ange­spro­chen füh­len.

Und klar, zum Schluss kommt die Erkenntnis, dass es viel­leicht doch nicht so blöd ist, klein zu sein, denn die­se Botschaft ver­mit­telt die Autorin mit die­sem Bilderbuch für Kinder im Kindergartenalter. Es ist voll­kom­men okay, ein Kind zu sein.

cover

Titel: Wenn ich groß bin
Autor: Thore, Maria Nilsson
Genre: Bilderbuch
Seitenzahl: 40
Verlag: Oetinger Verlag

Originaltitel: När jag blir stor
Übersetzer: Sarah Nünning und Iris Schubert
Herkunft: Schweden
Jahr: 2024 / 2026 (org./dt.)

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