Blick in die Kulisse – Über Bücherregale und Buchorte

Tolkiens Werke und eini­ge Graphic Novels ste­hen sepa­rat

Immer wie­der prä­sen­tie­ren Büchernarren und Buchnerds ihre Bücherregale. Oftmals sind da ein­drucks­vol­le Regale zu sehen mit einer fas­zi­nie­ren­den Symmetrie und bestechen­den Optik.

Wer zur Miete in einer Großstadt wohnt, kennt das Problem sicher­lich nicht nur aus den Medien. Wohnraum wird knapp. Oftmals fin­den die Bücher dort kei­nen Platz. Das erin­nert mich immer wie­der an mei­nen ehe­ma­li­gen Deutsch-Lehrer, der all sei­ne Bücher in einer Abstellkammer zu gro­ßen Türmen auf­ge­baut hat. Er woll­te nicht auch noch daheim stän­dig an Literatur erin­nert wer­den. Seiner Zeit gab es noch kei­nen E‑Book-Reader.

Und so gibt es auch bei uns kein Bücherregal im Wohnzimmer, son­dern die Bücher ver­tei­len sich über ver­schie­de­ne Orte inner­halb der Wohnung. Erst ges­tern kam bei der Montagsfrage die­ses Thema auf, wie die Leser ihre Bücher in der Wohnung sor­tie­ren.

Hier nun ein Blick in unse­re Kulisse.

Unser “Hauptregal” steht in einem wenig fre­quen­tier­ten Flur

Einen beson­de­ren Raum neh­men natür­lich Kinderbücher ein. Eine Ordnung inner­halb der Regale der Kinder zu brin­gen, ist recht schwie­rig, so dass es zumin­dest eine the­ma­ti­sche Zuordnung gibt.

So fin­den sich in man­chen Regalen haupt­säch­lich Lexika, in ande­ren ver­mehrt Comics, wie­der in ande­ren Bilderbücher. Im Laufe der Zeit ist auch dort eini­ges zusam­men­ge­kom­men, auch wenn wir immer wie­der Bücher aus­sor­tie­ren. Dann gibt es natür­lich noch die Regale mit Belletristik, Krimis, Thriller und Fantasy. Natürlich als Kinderbuch, wie z.B. “Harry Potter” oder “Die drei Fragezeichen”.

Lost Places

Diesen Begriff kennt der ein oder ande­re aus der Fotografie. Gemeint sind in die­sem Zusammenhang ver­las­se­ne Orte, die ein sehr inter­es­san­tes Motiv abge­ben kön­nen. Hier in dem Zusammenhang der Buchorte sind aller­dings jene gemeint, in denen sich Bücher immer wie­der ansam­meln. Oftmals sind es unge­le­se­ne Bücher, die plötz­lich in der ein oder ande­ren Ecke auf­tau­chen.

Folgend exem­pla­risch zwei sol­che Orte, in denen Bücher lagern.

 

Aber auch in Schränken, auf Tischen, Simsen oder auf sons­ti­gen ebe­nen Flächen tau­chen immer wie­der ein­sa­me Bücher auf, die gera­de gele­sen wer­den, eben noch gele­sen wur­den oder ein­fach nur dar­auf war­ten, von irgend­wem in die Hand genom­men zu wer­den.

Zwischendrinnen tum­meln sich dann noch zusätz­lich Fach- und Sachbücher. Teilweise inner­halb der Regale oder aber auch aus­ge­la­gert auf Büroschreibtischen. Hauptsache Platz schaf­fen für wei­te­re Bücher.

Teile der Fachliteratur wur­den aus­ge­la­gert und fin­den sich auf dem Büroschreibtisch wie­der

Das sind also unse­re Bücherregale und Bücherorte, die Platz und Raum in unse­rer Wohnung ver­ein­nah­men. Ich bin da sehr froh,. dass die 50 digi­ta­len Bücher, die der­zeit in Digital Editions lagern und die knapp 500 Bücher, die auf Kindle-Servern lie­gen, nicht auch noch Platz in der Wohnung suchen.

 

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