Der Februar 2026

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Der Februar war in jeg­li­cher Hinsicht ein sehr unge­wöhn­li­cher gewe­sen. Er war so voll­ge­packt mit Terminen und Ereignissen, dass er gefühlt Stoff für meh­re­re Monate hat­te, wes­halb ich das Gefühl habe, dass der Anfang des Monats licht­jah­re­weit ent­fernt ist. Ich muss­te mich mit  unse­rer Vermieterin (noch­mals) aus­ein­an­der­set­zen, um eine Mieterhöhung abzu­wen­den (wir lie­gen eh schon über dem Mietspiegel). Ich strei­te mich mit einem Kostenträger, in wel­cher Art und Weise ich wohl zur Arbeit gelan­gen soll. Auf der Arbeit selbst ste­hen mal wie­der die Home Office Tage auf dem Prüfstand und die wirt­schaft­li­che Lage zwingt zu Umstrukturierungen.

Ich habe mich im Februar eini­gen umfang­rei­che­ren Werken zuge­wandt, wes­halb ich ab Mitte des Monats nur noch Kinderbücher und Graphic Novels vor­ge­stellt habe. Mal schau­en, ob ich alles in den März schie­ben kann, der eben­falls ver­spricht tur­bu­lent zu wer­den, wenn ich so in mei­nen Kalender schaue. Ich hof­fe, dass ich bei dem gan­zen Trubel noch die Zeit fin­de, mich mei­nen Hobbies zu wid­men. Zuerst schaue ich aber zurück auf den Monat Februar.

Ich bewer­te nach einem gän­gi­gen und bekann­ten Fünf-Sterne-System:

★★★★★ Leseempfehlung
★★★★☆ bie­tet unter­halt­sa­me Lesestunden
★★★☆☆ für Genrefans
★★☆☆☆ könn­te man lesen
★☆☆☆☆ lie­ber nicht lesen

Bücher

Jasmin Schreiber hat es mit ihrem Roman “Da, wo ich dich sehen kann” geschafft, mich emo­tio­nal zu berüh­ren und sie hat mal wie­der bewie­sen, wie treff­si­cher sie mit Worten und Themen umge­hen kann. Erst kürz­lich wur­de von der Regierung eine Studie ver­öf­fent­licht, wie prä­sent häus­li­che Gewalt in unse­ren Familien und Haushalten ist, so dass die Autorin ein sehr aktu­el­les Thema auf­ge­grif­fen hat. Für mich sicher­lich ein Highlight des Monats und Jahres.

Die Housesitterin” über­zeugt in mei­nen Augen durch den Erzählstil und dem Spiel der wech­seln­den Perspektiven. Genrefreunde wer­den dar­über hin­weg­se­hen kön­nen, dass die Story selbst dafür wenig neu­es bie­tet.

In dem Roman “Die Besucher” von Marcus Kliewer fin­den sich zwar vie­le Elemente eines Haus-Horrors, aber als klas­sisch kann ich die­se Geschichte sicher­lich nicht bezeich­nen. Schön, dass es auch sol­che Bücher gibt, in denen sich Autoren etwas neu­es ein­fal­len las­sen.

Insgesamt habe ich in die­sem Monat 5 Bücher gele­sen, die in Summe auf 1.673 Seiten kom­men (ohne die Bildbände, Lexika, Sach- und Kunstbücher) und von denen ledig­lich eines eine nahe­zu bedin­gungs­lo­se Empfehlung dar­stellt.

Jugend- und Kinderbücher

Tatys klei­ne Kräuterfibel 2“ ist eine gelun­ge­ne Fortsetzung, die das bewähr­te Konzept des ers­ten Bandes sinn­voll erwei­tert. Neue Pflanzen, neue Geschichten und zusätz­li­che Rezepte sor­gen für Abwechslung, ohne den ver­trau­ten Charakter der Reihe zu ver­lie­ren.

Aufklärung zu über­grif­fi­gen Anfragen aus den sozia­len Medien wird in “Mit Fremden chat­ten?” in ein­fa­cher Sprache betrie­ben.

Nicht nur lesen kann ner­ven, son­dern auch rech­nen. “Rechnen nervt!” ist ein Buch für Erstleser.

Die Vorlesereihe mit dem Aha!-Effekt ver­mit­telt Wissen mal anders. Ich fin­de die Idee gut, dass mit klei­nen Geschichten ganz bestimm­te Aspekte erklärt wer­den. “Das gro­ße Buch der Kinderfragen: Kluge Antworten in Vorlesegeschichten” ist ein “Best-Of” von bis­her schon erschie­ne­nen Geschichten.

Die klei­ne Schildkröte, die vom Fliegen träum­te” ist das durch­aus gelun­ge­ne Bilderbuch-Debüt von Alina Winola. Sie hat ihre Inspiration sehr gelun­gen zu Papier gebracht und erzählt eine wun­der­schö­ne Geschichte.

Und auch im Februar habe ich wie­der eini­ge Bilderbücher vor­ge­stellt, die teils sehr gut wich­ti­ge Themen für klei­ne Kinder ver­packt haben. An die­ser Stelle fin­den sich nur die Links zu den Büchern, für die Themen folgt bit­te den Links.

Was fehlt dir klei­ner Roboter?”, “Henri-Jette-Sausebahn”, “Paddington fei­ert Ostern”, “Herr Dachs und sei­ne erstaun­li­che Buchhandlung”, “Jenny Meier legt selt­sa­me Eier”, “Die klei­ne Schnecke Monika Häuschen: Einfach doof gelau­fen!

Alle vor­ge­stell­ten Bücher habe ich in die­sem Monat mit 5 Sternen bewer­tet. In mei­ner eige­nen Statistik habe ich die­se Bewertungen der Bilderbücher nicht ein­flie­ßen las­sen. Es berei­tet mir unglaub­lich viel Freude, mich durch die Kinderbücher zu lesen, wes­halb ihr auch wei­ter­hin immer wie­der mal Kurzreviews zu lesen bekommt.

Hörbücher

Wolfgang und Heike Hohlbeins Der Greif” ist eine gute Fantasy-Geschichte, die lei­der mit eini­gen Mängeln auf­war­tet, die für mich wenig zufrie­den­stel­lend waren. Die Geschichte selbst bewer­te ich irgend­wo zwi­schen 3,5 bis 4 Wertungspunkten, inklu­si­ve der weni­ger guten Leistung des Sprechers.

Das eine Hörbuch kommt auf 1.169 Hörminuten. Allerdings täuscht die­se nied­ri­ge Zahl dar­über hin­weg, dass ich im Februar unge­wöhn­lich viel gehört habe. Zum einen eine Reihe, die ich gern am Stück vor­stel­len möch­te und zum ande­ren das zweit­längs­te Buch von Stephen King als “ReRead”.

Kunst- und Sachbücher

Robert Fosters gro­ßes Mittelerde Lexikon wur­de dezent über­ar­bei­tet und als Neuauflage her­aus­ge­bracht. Das Werk stammt ursprüng­lich aus dem Jahre 1971 und wur­de nun ergänzt.

Love and be loved” ist ein Geschenkebuch, das ganz gut zum Valentinstag passt, so man ihn denn fei­ert. Der Blick in mein Review lohnt sich aber auch für jene, die ger­ne wis­sen möch­ten, wo der Valentinstag sei­nen Ursprung hat.

Diese bei­den Bücher kom­men in Summe auf 832 Seiten.

Graphic Novels und Comics

Auch im Februar habe ich wie­der zahl­rei­che Comics und Graphic Novels vor­ge­stellt. Und in die­sem Monat auch wie­der aus einem sehr brei­tem Spektrum, so dass im Grunde genom­men für jeden etwas dabei sein soll­te.

Die bei­den Meister der Manga-Horrors waren im Februar auf mei­nem Blog prä­sent. Zum einen Gou Tanabe mit einer wei­te­ren Anthologie aus sie­ben Lovecraft Kurzgeschichten, zusam­men­ge­fasst als “Das Unsagbare” und Junji Ito mit “Black Paradox”.

Wie anspruchs­voll eine Graphic Novel sein kann, zeigt die Adaption von “Der Schnee war schmut­zig”. Ein Comic, den man am Ende erst­mal etwas irri­tiert zur Seite legt.

Barbara Stok zeich­net ein sehr pas­sen­des Portrait von Vincent van Gough, des­sen viel zu kur­zes Leben von Tragik und Genie geprägt war. “Oscar Wilde” ist eben­falls eine Biografie, die­ses Mal von Tommaso Vitiello.

Lightfall: Das ver­lo­re­ne Licht” ist ein span­nen­der Auftakt, der mit viel Abwechslung ein jun­ges Publikum anspricht.

Die Reihe der his­to­ri­schen Persönlichkeiten geht mit Dschingis Khan in die sieb­te Runde. Dieses Mal schaf­fen es die Autoren das ereig­nis­rei­che Leben einer der­ar­ti­gen Persönlichkeit auf 64 Seiten zu zei­gen, in dem sie einen klei­nen Kunstgriff anwen­den. Und obwohl die Autoren ande­re sind, gilt dies in glei­cher Weise für den Blick auf das Leben des Sonnenkönigs Ludwig XIV. Nummer acht in der Reihe.

Keanu Reeve hat zumin­dest an einer von den bei­den Geschichten in BRZRKR 5 mit­ge­schrie­ben, wobei bei­de Geschichten los­ge­löst von der Reihe ver­ständ­lich sind. Es sind also kei­ne Vorkenntnisse für das Verständnis not­wen­dig.

Die Zeichnungen in “Das Traumbestarium des Mr. Providence” sind wirk­lich sehr gut gelun­gen. Nur ist lei­der die Geschichte zu ver­wor­ren, wes­halb ich die­se Graphic Novel nur ein­ge­fleisch­ten Lovecraft-Fans emp­feh­len kann.

Little Bird 1: Der Kampf um Elders Hope” ist ein dys­to­pi­scher Comic mit einer Mischung aus Fantasy und Science Fiction, der mit aus­drucks­star­ken Bildern eine Geschichte erzählt, die vom Grundsatz her nicht neu ist, aber den­noch immer wie­der gut funk­tio­niert.

Es ging im Februar wie­der mit eini­gen Bänden split­ter­nackt auf mei­nem Blog zu. Ein rea­lis­ti­sches Bild eines älte­ren Paares zeigt der Künstler Axel im Einzelband “Die Versuchung”. Sehr zu emp­feh­len, da es doch ein recht rea­lis­ti­sches Bild eines Paares im gesetz­ten Alter zeigt.

Maler und Modell” ist schon fast ein Kunstbuch, in dem Milo Manara Frauen mehr Raum geben möch­te, in dem er Vorlagen aus Kunst und Kultur ver­gleichs­wei­se frei­zü­gig dar­stellt. Ebenfalls ein Kunstband ist das Buch “Die Frauen von Manara”. Bei die­sem Titel braucht es nicht mehr Worte. Und eben­falls von Marana ist “Klick 3″, das sich wei­ter­hin durch eine abstru­se Geschichte her­vor­hebt.

Die bei­den ver­blie­be­nen Teile der ero­ti­schen Krimi-TrilogieDie Geheimnisse des Maison Fleury” haben es eben­falls in den Februar geschafft. Mit “Die Kulisse” und “Utopie” ist die Trilogie nun voll­stän­dig auf mei­nem Blog ver­tre­ten.

Sonstiges

Mit die­sem Beitrag schaue ich auf drei gro­ße High-Fantasy-Epen und ver­glei­che drei Könige, die unter­schied­li­cher nicht sein kön­nen. Schon deren Namen ver­ra­ten so eini­ges.

  • Aragorn II Elessar Telcontar, Sohn des Arathorn, Isildurs Erbe und König Elessar von Gondor und Arnor aus Mittelerde.
  • Fitz Chivalry Farseer, auch bekannt als der Königsmörder, Tom Badgerlock, Lord Golden oder der Mann mit den Narben aus dem Reich der Uralten.
  • Simon Snowlocker (Schneelocke) für als Mondkalb bezeich­net aus Osten Ard.

Challenges

Wie erwar­tet war der Auftakt in den Challenges umfang­reich, aber schon im Februar geht es deut­lich lang­sa­mer vor­an. 

So kann ich bei der Book Special ABC Challenge vom Weltenwanderer nur drei Zuwächse ver­zeich­nen und lie­ge bei 9 von 26 Buchstaben. Auf nur zwei neue Buchstaben bin ich in der ABC Challenge gekom­men und lie­ge bei 10 von 26 Bücher gekom­men bin. Nun, die Buchseiten Challenge füllt sich eben­falls deut­lich lang­sa­mer, und konn­te in Summe bis­her 67 Punkte sam­meln. Das Buchbingo blieb eben­falls aus. Hier lie­ge ich bei 9 von16 mög­li­chen Feldern.

Meine eige­nen Ziele sind auf 24 von 100 Graphic Novels und Comics gewach­sen. Die gele­se­nen Bücher sum­mie­ren sich auf 19 von 100 und die Hörbücher kom­men auf 5 von 40.

Die Gesamtübersicht über mei­ne Challenges des Jahres 2026 und der Vorjahre gibt es natür­lich eben­falls noch. Diese wird wie gehabt am Ende des Monats mit mei­nen Rückblick aktua­li­siert.

Zahlenspiele

Ich habe im Hintergrund zwei neue Counter-Plugins im Test, die ohne Cookies und DSGVO kon­form die Anzahl der Besucher zäh­len. Natürlich kön­nen die­se Statistik-Tools die Summen aus den letz­ten 10 Jahren nicht erfas­sen, aber die sind sowie­so ver­lo­ren gegan­gen. Hier ver­su­che ich eine Quintessenz aus allen Tools zusam­men­zu­füh­ren, wobei ich eh nur ein Stimmungsbild zei­gen möch­te.

Seit November letz­ten Jahres kann ich einen spür­ba­ren Zuwachs an Besuchern ver­zeich­nen. Zuerst dach­te ich, dass die ledig­lich an der Vorweihnachtszeit und Weihnachten selbst lag. Aber der Trend bleibt bestehen und ich kann aktu­ell eher 8.000 bis 10.000 unter­schied­li­che Besucher regis­trie­ren.

Und wenn ich mal nicht nur auf die meist­be­such­ten fünf, son­dern 10 Beiträge schaue, dann offen­ba­ren sich ein paar Überraschungen, die ich mir nicht erklä­ren kann. Warum taucht z.B. eine 5 Jahre alte Rezension auf Platz 3 auf? Oder wie­der die Hörbuchanbieter? Ich habe die Bots so gut es geht her­aus­sor­tiert, so dass dies tat­säch­li­che Besucher waren.

  1. Empfehlenswerte Graphic Novels und Comics
  2. Der Unterschied zwi­schen einer Graphic Novel und einem Comic
  3. Portal der Welten
  4. Leseliste 2026
  5. Das beharr­li­che Kindle epub Missverständnis
  6. Bookbeat vs. Audible: zwei Hörbuchanbieter im Vergleich
  7. Meine Erfahrungen mit Nextory
  8. Bücher von Andreas Eschbach
  9. Sexsurfing in Japan 1
  10. Meine Fantasy Highlights

Klar, so man­cher Besucher kommt von Google (die ande­ren Suchmaschinen spie­len noch immer kaum eine Rolle) und zum ers­ten Mal deut­lich zu sehen von den KI-Seiten. Es gab zwar einen Bot-Angriff aus Singapur, aber auch die Zugriffe aus den USA haben zuge­nom­men. Die Statistik-Tools kön­nen aber kei­ne wei­te­ren Korrelationen dar­stel­len. Dafür müss­te ich zu kos­ten­pflich­ti­gen Tools grei­fen. Und so wich­tig ist mir das Ganze dann doch wie­der nicht.

In die­sem Monat habe ich die vor­ge­stell­ten Werke wie folgt bewer­tet:

17x ★★★★★ Leseempfehlung
8x ★★★★☆ bie­tet unter­halt­sa­me Lesestunden
1x ★★★☆☆ für Genrefans
1x ★★☆☆☆ könn­te man lesen
0x ★☆☆☆☆ lie­ber nicht lesen
und 7 Bilderbücher ohne Wertung

Im Schnitt habe ich in die­sem Monat die vor­ge­stell­ten Werke mit 4,5 von 5 Wertungspunkten bewer­tet und lie­ge damit deut­lich über mei­nem Durchschnittswert.

Von den 34 Buchvorstellungen im Februar 2026 waren 8 Rezensionsexemplare. Das ent­spricht 24% und ich gleich­zei­tig unge­wöhn­lich wenig, ent­spricht aber in etwas dem Wert aus dem Januar. Der Grund dafür liegt auf der Hand, denn ich habe in die­sen bei­den Monaten eini­ge Bücher aus den Bibliotheken gele­sen.

Ein Kommentar

  1. Schönen guten Morgen!

    Tut mir leid dass du immer noch mit den gan­zen Ärgernissen zu kämp­fen hast und ich hof­fe, dass sich das alles bald auf­klä­ren wird und du dich wie­der auf die schö­nen Dinge kon­zen­trie­ren kannst 🙂
    Gelesen hast du ja den­noch eini­ges, denn mit den Kinderbüchern und Graphic Novels ist es am Ende ja doch ganz schön viel gewor­den mal wie­der!
    Über “Da, wo ich dich sehen kann” hab ich schon viel gutes gehört. Allerdings kein Thema über das ich lesen möch­te, dar­über weiß ich ein­fach schon zuviel als dass ich das jetzt noch in Buchform haben müss­te, auch wenn es wich­tig ist, dass dar­über geschrie­ben und gespro­chen wird. Viel zu vie­les bleibt hier in der Realität unent­deckt.

    Ich wünsch dir eine schö­ne Zeit im März!

    Liebste Grüße, Aleshanee
    Mein Lesemonat

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