Fotografieren lernen von A bis Z

In die­sem Buch wird in ins­ge­samt 17 Kapiteln der­art umfang­reich die Fotografie vor­ge­stellt, dass es über einen „ein­fa­chen Einstieg“ hin­aus­geht. Das Autorenpaar Simone & Rainer Hoffmann beginnt sehr klas­sisch mit einer all­ge­mei­nen Einführung. Und direkt in Kapitel 1 gibt es vie­le Tipps, was Fotografieren aus­macht. Es ist bekannt, dass vie­le Neulinge in die­sem Hobby vor­schnell die Flinte ins Korn wer­fen, weil sie nicht wis­sen, was sie foto­gra­fie­ren sol­len. Deshalb fin­de ich es sehr gut, dass genau die­ser Aspekt zu Beginn auf­ge­grif­fen wird.

Die Tipps bzgl. der Kaufempfehlungen rich­ten sich an Anfänger bzw. Einsteiger. Wer in der Fotografie Fuß gefasst hat, wird evtl. man­che Aspekte in die­sem Buch anders bewer­ten. Es ist spür­bar, dass die Autoren eine digi­ta­le Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven (DSLR (Digital Single-Lens Reflex)) bevor­zu­gen. So man­che Funktion, die als Praxistipp ange­ge­ben wur­den, bezie­hen sich des­halb auch auf die­se Gruppe von Kameras. Vor allem im Kapitel „Objektive und wich­ti­ges Zubehör“ rich­tet sich aus­schließ­lich an Besitzer eine DSLR.

Das Duo beschreibt, was sich hin­ter den Automatik-Programmen der Kamera ver­steckt und was es mit den wei­te­ren Programmen, wie z.B. die Blenden- oder Zeitautomatik auf sich hat. Nachdem die­se grund­le­gen­den Dinge der Fotografie erläu­tert wur­den, geht‘s ans Eingemachte. Es fol­gen vie­le Kapitel über Themen, zu denen es teils eige­ne Bücher gibt, wie z.B. die Makrofotografie oder die Schwarz-Weiß-Fotografie. Es ist ver­ständ­lich, dass zwar jeweils gute Tipps für einen ent­spre­chen­den Einstieg genannt wer­den, eine inten­si­ve­re Einarbeitung im Laufe der Zeit aber not­wen­dig sein wird.

Manchmal betrach­tet man ein Foto und weiß nicht so recht, wes­halb es kei­ne Spannung auf­bau­en kann. Hier hel­fen die Bildanalysen, die die Autoren immer wie­der ins Buch ein­ge­streut haben. Hier wird an sehr anschau­li­chen Beispielen erklärt, wes­halb ein Foto lang­wei­lig wirkt und wie man es anders macht.

Fazit

Dieser Einstieg in die Fotografie gestal­tet sich sehr umfang­reich und durch­streift nahe­zu alle Themengebiete, in denen sich der Einsteiger aus­to­ben kann. Die Tipps sind hand­fest und kön­nen leicht in die Praxis umge­setzt wer­den.

Ein Tipp aus eige­ner Erfahrung. Der Einsteiger soll­te sich von dem vie­len theo­re­ti­schen Fachwissen nicht erschre­cken las­sen. Ganz zu Beginn gibt das Autorenpaar eigent­lich den bes­ten Tipp. Gerade zu Beginn ein­fach den Automatik-Modus ein­schal­ten, um sich voll und ganz auf die Fotos zu kon­zen­trie­ren.

Der Vorteil der digi­ta­len Fotografie liegt ein­deu­tig dar­in, dass der Ausschuss sehr ein­fach gelöscht wer­den kann. Der Blick für das Foto ent­steht aber nur durch die Praxis. Das heißt, man soll­te ein­fach vie­le Fotos machen, und sich die­se spä­ter betrach­ten. Es ist eben auch in der Fotografie noch kein Meister vom Himmel gefal­len.

Noch ein Tipp zum Schluss: Es macht wenig Sinn ein sol­ches Buch von vorn bis hin­ten durch­zu­ar­bei­ten. Viel bes­ser ist es, sich einen Aspekt her­aus­zu­pi­cken und sich dar­auf zu kon­zen­trie­ren.

cover

Titel: Fotografieren ler­nen von A bis Z
Autor: Hoffmann, Simone & Rainer
Genre: Ratgeber
Seitenzahl: 432
Verlag: Vierfarben

Herkunft: Deutschland
Jahr: 2025

Mehr Infos zum Buch fin­den sich auf der Website des Rheinwerk Verlags.

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