Fotografieren mit dem Smartphone

In die­sem Buch geht es dar­um, mit dem Smartphone anspruchs­vol­le foto­gra­fi­sche Aufgaben zu erle­di­gen. Dass man mit einem Smartphone „knip­sen“ kann, ist ja hin­läng­lich bekannt. Aber wie kann man mit einem Smartphone sei­nen eige­nen foto­gra­fi­schen Anspruch erfül­len? Die Autoren zei­gen anhand von vie­len Beispielen, was mit einem Smartphone mög­lich ist und wo die Grenzen der Fotografie lie­gen.
(Autoren? Ja, jedes Kapitel in die­sem Buch wur­de von einem ande­ren Autor bzw. Autorin oder gar einem Autorenpaar ver­fasst.)

Das Credo lau­tet wie immer, dass nicht die Kamera das Foto kom­po­niert, son­dern der Fotograf, aller­dings ver­gleicht der ein oder ande­re Autor manch­mal das Foto eines Smartphones mit dem Foto einer DSLR, um die Unterschiede zu ver­deut­li­chen. Es ist unbe­strit­ten, dass eine Digitalkamera die Arbeit eines Fotografen erleich­tert und das Spielen mit den Einstellmöglichkeiten mehr Spaß macht. Und genau das zei­gen die Autoren, dass mit den pas­sen­den Einstellungen die­ser Spaß auch mit einem Smartphone gelin­gen kann.

Ich fin­de die Idee eines Autors sehr anspre­chend, ein­fach mal einen Fotowalk mit einer DSLR zu unter­neh­men und anschlie­ßend mit einem Smartphone. Aus bei­den wer­den die sehr guten Fotos selek­tiert und dann bewer­tet, ob man dem Foto die Kameraherkunft anse­hen kann.

In dem Buch beschrei­ben die Autoren sehr viel, d.h. es ist sehr text­las­tig. Zwischen den Zeilen erfährt der Leser so eini­ges über die Ansichten der unter­schied­li­chen Autoren, die man tei­len kann oder nicht. Es gibt aber auch sehr vie­le klas­si­sche Themen, die kame­run­ab­hän­gig sind, wie z.B. Auswahl der Orte und Zeiten oder die klas­si­schen Kompositionsregeln.

Die Autoren durch­strei­fen alle Kategorien der Fotografie und zei­gen immer wie­der die Vorteile und Grenzen der Smartphone-Fotografie. Dadurch ent­ste­hen immer wie­der Wiederholungen inner­halb der Ausführungen. Es gibt kein Kapitel mit klas­si­schen Kaufempfehlungen, son­dern die­se fin­den sich (vor allem für das Zubehör) inner­halb der Kapitel im Fließtext. Klar, es ist ein Unterschied, ob ich das Smartphone für die Reisefotografie nut­ze oder Makros auf­neh­men mag, eine gebün­del­te Übersicht hät­te ich bes­ser gefun­den. Eine sol­che gibt es immer­hin am Ende des Buchs für die zahl­rei­chen Apps sowohl für iOS wie auch für Android.

Fazit

Mit dem Smartphone las­sen sich anspruchs­vol­le und anspre­chen­de Fotos erstel­len, die weit über das Handyknipsen hin­aus­ge­hen. Dies zei­gen die Autoren anhand von sehr vie­len Beispielen in die­sem Buch. Das Credo lau­tet immer wie­der, dass man das Potential aber auch die Grenzen sei­nes Smartphones ken­nen muss, damit dies gelingt. Dieses Buch zeigt auf jeden Fall, dass ein Smartphone in vie­len unter­schied­li­chen Bereichen der Fotografie ein­ge­setzt wer­den kann.

Die Autoren, die an die­sem Buch mit­ge­wirkt haben: 

Adam D’Auria, Andreas Görß, Marion Hogl, Christian Sänger, Kyra Sänger, Hans-Peter Schaub, Stefan Seip, Maximilian Streich.

Das Lektorat und das Vorwort stam­men von Frank Paschen aus dem Rheinwerk-Verlag.

cover

Titel: Fotografieren mit dem Smartphone: So gelin­gen hoch­wer­ti­ge Bilder mit dem Handy.
Autor: diver­se, sie­he oben
Genre: Fotografie
Seitenzahl: 400
Verlag: Rheinwerk Verlag

Herkunft: Deutschland
Jahr: 2025

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