[Horror] Brennen muss Salem

Brennen muss Salem“ ist der zwei­te Roman von Stephen King, der im Jahre 1975 erschien. Es ist ein sehr klas­si­scher Vampir-Roman, ohne das Liebes-Gedöns, das vie­le Romane die­ses Genres heut­zu­ta­ge ver­seucht. Nicht, dass er in Gänze ohne eine Liebesgeschichte aus­kommt. Ganz im Gegenteil gibt es eine sol­che, wie im Klassiker Dracula von Bram Stoker.

Die Geschichte han­delt vom Schriftsteller Ben Mears, der das alte Marsten-Haus in Jerusalems Lot anmie­ten möch­te, in dem er als Kind den erhäng­ten Besitzer vor­ge­fun­den hat. Das Haus ist des­we­gen in der Stadt berüch­tigt, wes­halb er ver­wun­dert fest­stel­len muss, dass das Haus schon längst ver­mie­tet wur­de. Und seit­her greift der Vampirismus um sich, der sich nach und nach die Einwohner der Stadt krallt.

Wie in älte­ren Romanen noch gang und gäbe, wer­den hier und da Figuren aus dem Spiel genom­men, von denen man es nicht erwar­tet hät­te. Nicht nur das macht den Roman beson­ders. Auch lässt King sei­nem Schreibfluss frei­en Lauf, der damals noch so derb war, dass man sich in der ers­ten deut­schen Übersetzung dazu genö­tigt sah, den Roman umzu­schrei­ben und zu kür­zen. Erst 1995 erschien eine unge­kürz­te Neuübersetzung, die seit­her als Vorlage für die wei­te­ren Veröffentlichungen dien­te. Unter ande­rem auch für die­se Hörbuchfassung, die nicht von David Nathan ein­ge­spro­chen wur­de, son­dern von Jürgen Kluckert. Das ist unge­wohnt, aber nicht min­der hörens­wert. Geschuldet ist dies dem Umstand, dass die­ses Hörbuch schon 2007 ent­stand.

Auch wenn der Roman eine gewis­se Länge hat, kommt kei­ne Langeweile auf. Das liegt an den gut gewähl­ten unter­schied­li­chen Figuren des Romans, und den Ereignissen, die nach und nach die Stadt heim­su­chen. Mir gefällt der Stil der alten King-Romane.

 

Fazit

Wer einen klas­si­schen Vampirroman der alten Schule hören möch­te, ist bei „Brennen muss Salem“ genau rich­tig (wer es bis hier noch nicht gese­hen hat: Salem ist die Kurzform von Jerusalem)). Der Aufbau des Romans passt sehr gut zu den unter­schied­li­chen Figuren samt Weltvorstellungen.

Ich habe den Roman vor Ewigkeiten als Taschenbuch gele­sen. Und aus irgend­ei­nem Grund hat es mich dazu getrie­ben, ihn noch­mals als Hörbuch zu kon­su­mie­ren. Und es hat mir sehr viel Freude berei­tet, noch­mals einen klas­si­schen Roman ohne Brimbamborium zu hören.

cover

Titel: Brennen muss Salem
Autor: King, Stephen
Sprecher: Jürgen Kluckert
Genre: Horror
Hörzeit: 20 Stunden und 36 Minuten
Verlag: Lübbe Audio
Print: Heyne

Originaltitel: Salem’s Lot
Übersetzer: Peter Robert
Herkunft: USA
Jahr: 1975 / 1995 / 2007 (org./dt. Neuübersetzung / Hörbuch)

Die auf die­sem Blog ver­öf­fent­lich­ten Buchbesprechungen zu Büchern von Stephen King sind mitt­ler­wei­le auf einer eige­nen Seite zu fin­den.

Empfehlenswerte Horrorbücher (Romane wie Graphic Novels), die auf die­sem Blog vor­ge­stellt wur­den, fin­den sich unter Rubrik “Der blan­ke Horror”.

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