Meine KI generierten Weihnachtsgeschichten

weihnachtsmann aktuell

Ich habe mir zwei eige­ne klei­ne Weihnachtsgeschichten schrei­ben las­sen. Die Vorgaben kamen von mir, den Rest haben sich Gemini und ChatGPT aus­ge­dacht. Ich habe am Ende die Texte ein wenig zurecht­ge­feilt, so dass sie eine Weihnachtsgeschichte nach einem bekann­ten Vorbild erge­ben.

In der düs­te­ren Dachkammer des Hauses „Rabenhorst“ saß die Hexe Ley. Während drau­ßen die Schneeflocken wie wei­ße Federn auf die Stadt fie­len, füt­ter­te Ley nicht etwa ein Rentier, son­dern ihren nim­mer­sat­ten Geldbeutel.

Ley war kei­ne Hexe der Tränke oder Flüche, nein, ihre Magie lag in der Gehässigkeit der Bürokratie. Mit einer Feder, die aus dem Flügel einer die­bi­schen Elster stamm­te, setz­te sie ihre Unterschrift unter ein Dutzend Pergamente.

„Mieterhöhung zum 1. Januar“, stand dort in schar­fen, spit­zen Buchstaben.
Familie Müller im Erdgeschoss: 15 % mehr, trotz der undich­ten Fenster.
Der alte Uhrmacher im Hinterhof: 20 % mehr, weil sein Ticken sie beim Schlafen stör­te.

„Weihnachten“, zisch­te sie und nipp­te an ihrem Tee aus bit­te­ren Wermutblättern. „Ein Fest der Verschwendung. Sollen sie doch weni­ger Braten essen, dann reicht es auch für die Miete.“

Als die Kirchturmuhr Mitternacht schlug, geschah Seltsames. Die Flamme ihrer Kerze wur­de blau, und der Frost am Fenster bil­de­te plötz­lich Gesichter.

Zuerst sah sie das Bild ihrer eige­nen Kindheit: Ein klei­nes Mädchen, das ein­sam in einer kal­ten Hütte saß und sich nichts sehn­li­cher wünsch­te als ein war­mes Licht. Dann zeig­te ihr der Frost das Gegenwart-Bild: Die Müllers, die unten beim Schein einer ein­zi­gen Kerze saßen und besorgt rech­ne­ten, ob das Geld noch für ein klei­nes Holzpferd für ihren Sohn rei­chen wür­de.

Schließlich sah sie die Zukunft: Ein lee­res Haus, ver­fal­len und stumm, in dem nur noch der Wind durch die Ritzen pfiff, weil nie­mand mehr dar­in woh­nen konn­te oder woll­te.

Ein Zittern erfass­te Ley, das käl­ter war als der Dezemberwind. Es war nicht die Furcht vor der Armut, son­dern die plötz­li­che Erkenntnis einer unend­li­chen Einsamkeit. Die Wärme, die sie ande­ren ver­wei­ger­te, fehl­te ihr selbst am meis­ten.

„Noch ist es nicht zu spät“, flüs­ter­te sie.

Mit flie­gen­den Fingern riss sie die Mieterhöhungen in Stücke. Die Schnipsel tanz­ten wie Konfetti durch den Raum. Sie griff nach neu­em Pergament, doch dies­mal floss die Tinte gol­den.

Am nächs­ten Morgen fan­den die Mieter kei­ne bösen Briefe in ihren Kästen. Stattdessen hin­gen dort klei­ne Beutel aus Samt. Darin befand sich:

  • Ein Gutschein für eine Mietminderung für den kal­ten Winter.
  • Ein klei­ner, magi­scher Goldtaler, der nie­mals ganz ver­schwand.
  • Eine Einladung zu hei­ßem Punsch und Gebäck in der Dachkammer.

Ley stand am Fenster und sah zu, wie der klei­ne Müller-Junge jubelnd durch den Schnee stapf­te. Ihr Herz, das jah­re­lang wie ein ver­trock­ne­ter Apfel gewe­sen war, fühl­te sich plötz­lich so groß und schwer an wie ein gan­zer Weihnachtskuchen.

Sie hat­te ver­stan­den: Der wah­re Reichtum eines Hauses bemisst sich nicht an den Talern, die man ein­nimmt, son­dern an dem Lachen, das durch die Wände dringt.

Es war der Abend vor Weihnachten, als Hexe Ley in ihrem schie­fen Haus saß und mit krat­zen­der Feder Briefe beschrieb. Auf jedem Umschlag prang­te ein rotes Siegel, und in jedem Brief die­sel­be kal­te Nachricht: eine Mieterhöhung, pünkt­lich zum neu­en Jahr. Ley lächel­te dünn. Gold klirr­te in ihren Gedanken wär­mer als jedes Kaminfeuer.

Draußen jedoch glit­zer­te der Schnee, und aus den Fenstern ihrer Mieter dran­gen Lichter und lei­ses Lachen. Kinderstimmen san­gen schief, Töpfe klap­per­ten, jemand teil­te ein Stück Brot in drei glei­che Teile. Ley schnaub­te. Sentimentalität, dach­te sie, zahlt kei­ne Rechnungen.

In der Nacht klopf­te es. Nicht an der Tür, son­dern in ihrem Herzen. Der Wind trug Bilder her­an: die alte Frau im Erdgeschoss, die ihr letz­tes Holz spar­te; der jun­ge Vater, der die Mütze tie­fer zog, um den Kindern die Kälte zu ver­ber­gen; das Paar unter dem Dach, das trotz allem Hoffnung ver­schenk­te wie Kerzenlicht. Die Bilder waren sanft und uner­bitt­lich zugleich.

Ley wach­te mit einem Ruck auf. Das Gold schien stumpf, die Briefe schwer. Sie ging ans Fenster und sah, wie der Schnee alles gleich mach­te. Dach und Straße, reich und arm. Zum ers­ten Mal frag­te sie sich, wozu Macht gut sei, wenn sie nur trenn­te.

Am Morgen nahm Ley die Umschläge, brach die Siegel. Und schrieb neu. Keine Erhöhung. Stattdessen ein Satz: Frohe Weihnachten. Die Miete bleibt. Wer Hilfe braucht, klop­fe an. Sie leg­te ein klei­nes Säckchen mit Münzen dazu, nicht vie­le, aber ehr­lich ver­dient durch Verzicht.

Als die Glocken läu­te­ten, war Leys Haus noch immer schief. Doch in ihr hat­te sich etwas gera­de­ge­rückt. Und der Weihnachtsgedanke, lei­se wie fal­len­der Schnee, blieb.

Ich wün­sche euch ein fro­hes Fest, auf dass in eurem Herzen der wah­re Gedanke des Weihnachtsfest erstrah­len kann. Und wenn ihr mögt: Welche der bei­den Geschichten hat euch gefal­len?

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