Mondbeben: Transport 4

Die Geschichte der Transporter-Reihe ver­bleibt anfangs bei der Kolonie „New California“ auf dem namen­lo­sen Planeten. Der titel­ge­ben­de Transporter, mit dem die Menschen zu die­sem Planeten gereist sind, ist seit dem letz­ten Band der Reihe außer Betrieb und nicht mehr funk­ti­ons­tüch­tig. Das dach­ten zumin­dest alle, bis ein Fremder aus dem Transporter tau­melt und ins Koma fällt.

Mal wie­der haben die Menschen rund um die Hauptfigur Russel ein paar Hinweise über­se­hen, aber schluss­end­lich lan­den sie auf dem Mond. Der Titel ver­rät es schon, dass dort etwas im Gange ist, was wie­der alle gefähr­det. Über ein paar Umwege lan­det die Zombie-Thematik in die­se Reihe. Der Höhepunkt der Zombie-Schwemme scheint zwar vor­bei zu sein, aber ich bin noch immer ein wenig über­sät­tigt, wes­halb ich inner­lich ein wenig auf­ge­stöhnt habe. Allerdings ist dies kein Grund, gleich den gesam­ten Band schlecht­zu­re­den, und es ist ja auch nur mei­ne indi­vi­du­el­le Abneigung.

Gut fand ich, dass die Transporter wie­der eine wesent­li­che Rolle spie­len und der Autor hier ein paar Neuerungen ein­ge­baut hat, die mir gut gefal­len haben und die das Potential haben, in den Folgebänden einen guten Spannungsbogen auf­zu­bau­en. Denn wenig über­ra­schend endet die­ser Band offen bzw. baut am Ende eine Überleitung ein. Der Haupthandlungsfaden wird aller­dings been­det, wes­halb ich mit dem Ende des Bandes nicht hade­re.

Nicht zu ver­ges­sen, dass der Sprecher Heiko Grauel auch die­sen Band gewohnt gut als unge­kürz­tes Hörbuch ein­ge­spro­chen hat. Mittlerweile ver­bin­de ich ihn mit dem Autor und der Transport-Reihe.

Hinweis: Die Worte „ver­krüp­peln“ und „Krüppel“ gel­ten heut­zu­ta­ge (und auch schon 2019) als ver­al­tet, da sie eine stark abwer­ten­de und dis­kri­mi­nie­ren­de Konnotation haben. Mag sein, dass ich durch mei­ne eige­ne Behinderung etwas sen­si­bler auf sol­che Worte reagie­re, fin­de aber den­noch, dass ich dar­auf auf­merk­sam machen darf.

Zeitgemäßer wird heut­zu­ta­ge von Menschen mit einer Behinderung oder ganz sim­pel von behin­der­ten Menschen gespro­chen. Zu unspe­zi­fisch und des­halb zu ver­weich­li­chend ist die Formulierung „Menschen mit beson­de­ren Bedürfnissen“, wes­halb auch die­se Redensart nicht gern gese­hen wird.

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Titel: Mondbeben: Transport 4
Autor: Peterson, Phillip P.
Sprecher: Grauel, Heiko
Genre: Hörbuch / Science Fiction
Hörzeit: 7 Stunden und 11 Minuten
Verlag: Audible
Print: Selbstverlag
Band: 4 von 9

Herkunft: Deutschland
Jahr: 2019 (Hörbuch / Print)

Phillip P. Peterson hat als ers­ter Autor den Kindle Storyteller Award gewon­nen und damit so eini­ges an Aufmerksamkeit auf sich gezo­gen. Ich fin­de sei­ne Bücher sehr span­nend und mag es, in sei­ne Welten ein­zu­tau­chen, auch wenn immer wie­der eini­ge Details mich davon abhal­ten, sei­ne Bücher als Highlight wahr­zu­neh­men. Ich habe eine Übersicht erstellt, in der ich die Bücher prä­sen­tie­re, die ich bis­her von ihm gele­sen habe.

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Philipp P Peterson (kurz PPP) hat zuerst die­ses Debüt im Jahre 2014 ver­öf­fent­licht und war damit so erfolg­reich, dass er ein Jahr spä­ter den ers­ten Band sei­ner ande­ren Reihe „Paradox“ her­aus­brach­te, der mit dem damals brand­neu­en Kindle Storyteller Award aus­ge­zeich­net wur­de.

“Transport” ist eine neun­tei­li­ge Reihe und gehört mit den zahl­rei­chen Erläuterungen zur Theorie der Raumfahrt und Astronomie zum Hard-Science-Fiction. In die­ser Reihe geht es um den Fund eines Transporters, den ein­schlä­gi­ge Freunde des Genres auch als Beamer ken­nen dürf­ten. Es ist eine Reihe, die der Autor bis zuletzt als Selfpublisher ver­öf­fent­licht hat, was mei­nes Erachtens eine sehr beach­tens­wer­te Leistung ist.

In der Reihe wie­der­holt sich ein Thema immer wie­der. Wie die Technik funk­tio­niert, fin­den die Wissenschaftler nur über Versuch und Irrtum (Trial & Error) her­aus. Selbst, wenn dies Menschenleben for­dert. Wie schon in so man­chem Roman, so gibt es auch in die­ser Reihe so man­che Folge, in der ein wenig zu viel schief­geht. Welche das ist, müsst ihr selbst erle­sen.

Ich habe die Reihe mehr oder min­der am Stück gehört, und ver­öf­fent­li­che nun die ein­zel­nen Teile. Begonnen habe ich mit dem Hören des ers­ten Teils Anfang Dezember 2025. Der neus­te und auch letz­te Band wird im April die­sen Jahres als Hörbuch her­aus­ge­bracht (das eBook ist schon erhält­lich).

Die einen mögen es, die ande­ren nicht: Alle Bände haben mit etwa 300 Seiten einen über­sicht­li­chen Umfang.

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Als Hörbuch gibt es die ein­zel­nen Folgen immer wie­der mal im kos­ten­frei­en Zusatzangebot von Audible oder als 2‑für-1-Titel oder als zusätz­li­ches Angebot von Amazon Prime Music.

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