Montagsfrage #137: Braucht ein Buch heute mehr als ein klassisches Buchformat?

montagsfrage lauter leise

Eine kurze Google-Suche hat mir ausgespuckt, dass im Jahr 2020 rund 69.000 Bücher erschienen sind. Das macht pro Monat großzügig gerundet in etwas 6.000 Bücher. Wenn nun zu jedem dieser Bücher ein Marketing-Spektakel veranstaltet werden würde, wären wir bald alle dessen überdrüssig. Wobei es ja jetzt schon viele Leser und Leserinnen gibt, die “gehypte” Bücher meiden. Einfach nur, weil sie gehypt werden.

Deshalb ist es vollkommen nachvollziehbar, dass Verlag gezielt Bücher herauspicken, die mit einer besonderen Vermarktung-Strategie veröffentlicht werden. Allein das beantwortet schon die Frage, dass  es meiner Meinung nach vollkommen ausreicht, wenn Bücher als Bücher veröffentlicht werden.

Was ich überhaupt nicht mag, sind Nebenschauplätze, die außerhalb des Buchs erzählt werden. Mag ja sein, dass hier und da Aspekte einer Erzählung dem Lektorat zum Opfer fallen, aber diese gehören nicht als eigenständiges Etwas in die sozialen Medien, sondern sie gehören gelöscht.

Es mag ja Sinn machen, dass einzelne Bücher besonders beworben werden, aber alles, was zur Geschichte gehört, sollte ins Buch. Angesichts der Fülle an Büchern wäre es für mich als Leser auch kaum anders zu stemmen, denn ich möchte nicht nach Beendigung des Buchs erstmal im Netz nachschauen müssen, ob es nicht doch irgendwie und irgendwo weitergeht.

Wie gehabt lese ich die Beiträge der anderen Montagsantwortler, ohne immer eine Spur zu hinterlassen. Das gilt übrigens auch für die “Nachzügler”, die erst zum Ende der Woche ihre Beiträge veröffentlichen. Oftmals schaue ich auch am Wochenende nochmals in den Originalthread.

Ich antworte nicht immer hier an dieser Stelle auf Kommentare, sondern direkt bei den Antworten der jeweiligen Blogs.

Ich habe mir mal den Spaß gemacht und alle Fragen zusammengefasst, die hier auf dem Blog von mir beantwortet wurden. Neben der Montagsfrage sind auch andere Aktionen dabei, bei denen ich mitgemacht habe.

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