Montagsfrage #181: Welches Buch nach einer Buch-Amnesie?

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Letzte Woche fand die Rehacare in Düsseldorf statt. Dies ist eine der größ­ten Messen für Pflege und Rehabilitation. Und obwohl das Thema in der Gesellschaft zwangs­läu­fig immer rele­van­ter wird, hat sich außer­halb der typi­schen Interessenkreise kaum jemand dafür inter­es­siert. Vor allem in die­sem Bereich sind nicht nur vie­le Betroffene, son­dern auch vie­le Arbeitsplätze und eine star­ke Wirtschaftskraft ver­or­tet. Wie trau­rig, dass in der über­re­gio­na­len Presse kaum über sol­che Messen berich­tet wird.

Bei der vori­gen Montagsfrage sind ja lei­der nur weni­ge Cocktails zusam­men­ge­kom­men. Vielleicht waren vie­le von den unzäh­li­gen Möglichkeiten über­for­dert und konn­ten sich nicht ent­schei­den, was denn alles in einen Cocktail gehö­ren kann. Deshalb gibt es jetzt eine ein­fa­che­re Frage, wobei die Wahl für ein ein­zi­ges Buch ver­mut­lich auch Herausforderung genug ist. 

Stellt Euch vor, Ihr ver­gesst alle Bücher, die Ihr je gele­sen habt – wel­ches Buch wür­det Ihr als Erstes “neu” ent­de­cken wol­len?

Wer mei­nen Blog kennt, wird sicher­lich ver­mu­ten, dass ich sofort “Herr der Ringe” sagen wer­de. Tu ich aber nicht. Denn die­ses Buch ist zwar geni­al geschrie­ben, macht es dem Leser mit einem schlep­pen­den Einstieg nicht ein­fach.

Ich den­ke, dass ich auch nicht zu einem Buch grei­fen soll­te, dass nur in einem Genre ver­or­tet ist. Ein Genremix wäre genau das rich­ti­ge. Spontan ten­die­re ich zum “Dunklen Turm”-Zyklus von Stephen King, aber auch dort ist der Einstieg müh­sam und das Highlight der Reihe ist mit “Glas” erst der vier­te Band.

Aber blei­be ich doch bei Stephen King und wäh­le von ihm ein ande­ren Genremix, der ein­fach alles ent­hält, was in ein gutes Buch gehört. Es ist ein Buch, das King 1978 ver­öf­fent­licht hat und ich 1992 zum ers­ten Mal gele­sen habe. Es ist ein Buch, des­sen Umfang mit etwas 1.700 Seiten vie­le abschre­cken dürf­te, aber was in mei­nen Augen eher dafür als dage­gen spricht. Ich habe das Buch 2017 als Hörbuch noch­mals gehört und auch dort scheint es mit über 54 Stunden Hörzeit rekord­ver­däch­tig zu sein.

Kenner des Autors wer­den schon längst erra­ten haben, dass ich von “The Stand” spre­che. Eines in mei­nen Augen immer noch der bes­ten Bücher, die King geschrie­ben hat.

Wie gehabt lese ich die Beiträge der ande­ren Montagsantwortler, ohne immer eine Spur zu hin­ter­las­sen. Das gilt übri­gens auch für die “Nachzügler”, die erst zum Ende der Woche ihre Beiträge ver­öf­fent­li­chen. Oftmals schaue ich auch am Wochenende noch­mals in den Originalthread.

Ich ant­wor­te nicht immer hier an die­ser Stelle auf Kommentare, son­dern direkt bei den Antworten der jewei­li­gen Blogs.

Ich habe mir mal den Spaß gemacht und alle Fragen zusam­men­ge­fasst, die hier auf dem Blog von mir beant­wor­tet wur­den. Neben der Montagsfrage sind auch ande­re Aktionen dabei, bei denen ich mit­ge­macht habe.

2 Kommentare

  1. Hey Frank,

    viel­leicht sind auch ein­fach noch nicht alle aus der Sommerpause zurück­ge­kehrt…
    Dann trifft es sich ja wun­der­bar, dass ich “The Stand” noch nicht gele­sen habe 🙂

    Liebe Grüße
    Sophia

  2. Hallo Frank,
    bei mir gab es letz­te Woche auch kei­nen Cocktail, denn wie du rich­tig erkannt hast, ich war damit ein wenig über­for­dert. 😀
    Auch die­se Woche fin­de ich die Frage nicht so leicht, aber ich glau­be ich wür­de mich für “Rumo” von Walter Moers ent­schei­den. Für mich das wun­der­bars­te Buch sei­ner Zamonien-Reihe. 🙂
    “The Stand” ist für mich ein King Buch, bei dem ich froh bin, dass es vor­bei war. 😀
    Konnte mich nicht so abho­len, zumin­dest als Buch. Die Graphic Novels fand ich um eini­ges bes­ser, aber hier ist auch die Story auf das Wesentliche redu­ziert. Für mich gehört “Shining” zu einem sei­ner bes­ten Werke.
    Liebe Grüße
    Diana

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