Montagsfrage 198: Welches Buch war für Euch der ultimative Stimmungsaufheller?

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Ich kom­me heu­te mal direkt zur Sache. Sophia stellt die Montagsfragenpause so.

Welches Buch war für Euch der ulti­ma­ti­ve Mood-Booster – pure gute Laune zwi­schen zwei Buchdeckeln?

Mit dem Begriff “Mood-Booster” konnt ich jetzt wenig anfan­gen und habe den Begriff kur­zer­hand ein­fach in “Stimmungsaufheller” umbe­nannt, auch wenn Sophia ver­mut­lich ein Buch im Sinn hat­te, das mehr kann als ein­fach nur die Stimmung auf­zu­hel­len. Aber die­ses Genre passt über­haupt nicht zu mir, denn das Buch muss ja einen Drang zu einem eupho­ri­schen Tatendrang haben, am bes­ten mit einer guten Laune Garantie. Spontan erin­nert mich das an die­se Volksmusik-Sendung, die gern am Wochenende nach der Tagesschau aus­ge­strahlt wer­den.

Klar wer­den sol­che Sendungen ihre Zuschauer haben, nicht umsonst gibt es sie ja schon sehr lan­ge. Und das glei­che dürf­te für die­se Art von Büchern gel­ten. Aber bei­des ver­ur­sacht bei mir aber alles mög­li­che, nur kei­ne gute Laune.

Ich habe nach dem Lesen gute Laune, wenn das Buch in sich stim­mig ist und eine gute Geschichte zu erzäh­len wuss­te. Wenn ich das Buch noch ver­träumt in den Händen hal­te und dar­über nach­den­ke, was ich da gera­de gele­sen habe. Das kann zuwei­len auch sehr schwe­re Kost sein, so ganz ohne Happy-End-Garantie. Dabei ver­ste­he ich den Begriff der guten Laune eher als ein Gefühl der Zufriedenheit als ein Gefühl des Frohsinns (auch wenn der Straßenkarneval vor der Türe steht).

Dazu passt z.B. ganz aktu­ell “Die Kinder des Seefahrers” von Tad Williams, das ich mor­gen vor­stel­le. Zumindest den ers­ten Teil. Der zwei­te folgt dann am Donnerstag. Ein Buch, das eine groß­ar­ti­ge Geschichte zumin­dest vor­erst been­det. Und nach dem ich das besag­te Gefühl ver­spürt hat­te, mich mal mit drei Königen aus­ein­an­der­zu­set­zen. Doch dazu nächs­te Woche mehr (nicht bei der Montagsfrage, son­dern in einem eige­nen Beitrag).

Wie gehabt lese ich die Beiträge der ande­ren Montagsantwortler, ohne immer eine Spur zu hin­ter­las­sen. Das gilt übri­gens auch für die “Nachzügler”, die erst zum Ende der Woche ihre Beiträge ver­öf­fent­li­chen. Oftmals schaue ich auch am Wochenende noch­mals in den Originalthread.

Ich ant­wor­te nicht immer hier an die­ser Stelle auf Kommentare, son­dern direkt bei den Antworten der jewei­li­gen Blogs.

Ich habe mir mal den Spaß gemacht und alle Fragen zusam­men­ge­fasst, die hier auf dem Blog von mir beant­wor­tet wur­den. Neben der Montagsfrage sind auch ande­re Aktionen dabei, bei denen ich mit­ge­macht habe.

2 Kommentare

  1. Hallo Frank,
    du hast voll­kom­men recht, gute Laune bekom­me ich auch, wenn ich ein Buch been­det habe und es für mich rund gewor­den ist. Das lässt mich das Buch häu­fig mit einem Lächeln zuschla­gen.
    Aber ab und zu höre ich ger­ne lus­ti­ge Bücher, des­halb habe ich mei­ne Montagsfrage so beant­wor­tet, wie Sophia es sich viel­leicht gedacht hat­te. Was dei­ne Antwort natür­lich nicht schmä­lern soll, denn ich mag dei­ne Interpretation sehr ger­ne. 🙂
    Liebe Grüße
    Diana

  2. Hey Frank,

    ich glau­be mich kann ein gutes Buch unab­hän­gig von des­sen Stimmung zufrie­den machen und mei­ne Laune heben. Ich hat­te eher auf Bücher mit locke­rer, unter­halt­sa­mer Atmosphäre abge­zielt, die durch ihren Ton und nicht durch ihre Qualität die Laune ver­bes­sern. Aber dei­ne Interpretation der Frage gefällt mir auch ganz gut 🙂

    Liebe Grüße
    Sophia

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