Montagsfrage #200: Wenn Euer Lieblingsbuch ein Film wäre, wer sollte Regie führen, und wer spielt die Hauptrolle?

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“Lieblingsbuch” trifft es bei mir nicht ganz, weil der Begriff nicht ganz zu mei­nen Lesegewohnheiten passt. Auch gute Bücher lese ich oft­mals nur ein­mal, nur um mich dann dem nächs­ten zuzu­wen­den.

Schon klar, dass wir über den Herrn der Ringe nicht wei­ter reden müs­sen. Dieses Buch wur­de recht erfolg­reich ver­filmt und Peter Jackson hat sich mit die­sem ris­kan­ten Unterfangen einen Namen gemacht. Das Buch galt sehr lan­ge als nicht ver­film­bar, vor allem weil es zuvor nur desas­trö­se Umsetzungen gab. Mit die­ser Verfilmung wur­de gezeigt, dass heut­zu­ta­ge alles mög­lich ist, wenn man es nur rich­tig angeht, zumal es vie­le Negativbeispiele gibt, wo die Autoren viel zu viel an der ursprüng­li­chen Geschichte ver­än­dert haben.

Wo ich unten auf den Vergleich drei Könige ver­wei­se (als Kölner kom­men natür­lich direkt die hl. drei Könige in Sinn, aber um die­se geht es nicht :)), so sind genau das die Geschichten, von denen ich den­ke, dass ich ger­ne Verfilmungen sehen wür­de. Durch die ruhi­ge Erzählweise dürf­te Robin Hobbs Welt der Uralten etwas schwie­ri­ger umzu­set­zen sein, aber Tad Williams Bücher aus Osten Ard haben alle das Potential erfolg­reich ver­filmt zu wer­den.

Wer Regie führt und wer die Hauptdarsteller sind, ist mir herz­lich egal. Nicht zuletzt, weil ich kaum Regisseure ken­ne und von vie­len Schauspielern (mitt­ler­wei­le) nur noch die Gesichter, aber nicht mehr die Namen ken­ne. Das liegt m.E. dar­an, dass Kinofilme nur noch kurz in den Kinos sind, nur um dann in irgend­wel­chen Streams irgend­wel­cher Streamingdiensten auf­zu­ge­hen. Auch wur­den “frü­her” Kinofilme mit den jewei­li­gen Schauspielern bewor­ben, was heut­zu­ta­ge kaum noch der Fall ist.

Schon gesehen?

Mit die­sem Beitrag schaue ich auf drei gro­ße High-Fantasy-Epen und ver­glei­che drei Könige, die unter­schied­li­cher nicht sein kön­nen. Schon deren Namen ver­ra­ten so eini­ges.

  • Aragorn II Elessar Telcontar, Sohn des Arathorn, Isildurs Erbe und König Elessar von Gondor und Arnor aus Mittelerde.
  • Fitz Chivalry Farseer, auch bekannt als der Königsmörder, Tom Badgerlock, Lord Golden oder der Mann mit den Narben aus dem Reich der Uralten.
  • Simon Snowlocker (Schneelocke) für als Mondkalb bezeich­net aus Osten Ard.

Ja, so schnell geht das und der ers­te Monat des Jahres 2026 ist vor­über und ich bli­cke auf das zurück, was ich auf mei­nem Blog vor­ge­stellt habe.

Wie gehabt lese ich die Beiträge der ande­ren Montagsantwortler, ohne immer eine Spur zu hin­ter­las­sen. Das gilt übri­gens auch für die “Nachzügler”, die erst zum Ende der Woche ihre Beiträge ver­öf­fent­li­chen. Oftmals schaue ich auch am Wochenende noch­mals in den Originalthread.

Ich ant­wor­te nicht immer hier an die­ser Stelle auf Kommentare, son­dern direkt bei den Antworten der jewei­li­gen Blogs.

Ich habe mir mal den Spaß gemacht und alle Fragen zusam­men­ge­fasst, die hier auf dem Blog von mir beant­wor­tet wur­den. Neben der Montagsfrage sind auch ande­re Aktionen dabei, bei denen ich mit­ge­macht habe.

Ein Kommentar

  1. Hey Frank,

    ja, die “Herr der Ringe”-Verfilmung fin­de ich gro­ße Klasse und ein wun­der­ba­res Beispiel für eine rund­um gelun­ge­ne Buchverfilmung!
    Echt? Du hast das Gefühl, dass Kinofilme heut­zu­ta­ge weni­ger mit den Namen der SchauspielerInnen bewor­ben wer­den? Da habe ich irgend­wie einen ande­ren Eindruck. Klar gibt es in man­chen Genres auch mehr Platz für Newcomer, aber sonst hab ich irgend­wie das Gefühl, dass über­all die­sel­ben 20 Personen mit­spie­len und die­se auch im Marketing stark im Mittelpunkt ste­hen…

    Liebe Grüße
    Sophia

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