
Der Büchernarr schreibt hauptsächlich über Bücher aus den Genres Fantasy und Horror. Manchmal schleichen sich Bücher anderer Genres in diesen Buchblog ein, so dass hier auch Biografien, historische Romane oder Kinderbücher zu finden sind.
Thriller Horror Fantasy
Alaaf und Helau und was weiß ich, welchen Karnevalsgruß ihr heute ausruft. Denn heute ist Rosenmontag und mit den großen Umzügen der Höhepunkt des Straßenkarnevals in den Hochburgen Deutschlands. Dazu gibt es passend eine Frage zur Liebe in der Literatur, die wir so kosnumieren.
In den ganzen “Romance”-Büchern agieren die Hauptfiguren total dämlich. Sorry, aber anders kann ich es nicht benennen, wenn die Figuren wie kopflose Hühner umherlaufen. Diese Art der Liebe hat schon längst Überhand genommen, wobei ich (z.B. in den Netalley-Adventskalendern der letzten Jahre) sogar schon von Happy-End-Garantien gelesen habe und Hinweise auf Wohlfühlromane, in denen doch bitte keine schlechten Gefühle Platz haben. Als ob die Liebeswelt so einfach wäre, scheint der Wunsch danach bei vielen Leserinnen und Lesern vorhanden zu sein.
Der Umkehrschluss daraus liegt auf der Hand. Es gibt einfach zu wenig Geschichten, die das wahre Leben widerspiegeln. Das ist das Schöne an guten Fantasygeschichten jenseits der Romantasy, dass diese dort gut Platz findet. Vor allem in den epischen Fantasy-Romanen werden Liebesbeziehung meist sehr gut eingeflochten.
Aber um zum Kern der Frage zurückzukommen, so vermisse ich ehrlich gesagt nichts in Sachen Liebe, weil ich glaube, dass alle Arten der Liebesbeziehungen in der Literatur, die ich so konsumiere, vorhanden sind. Das schließt die unterschiedlichen Liebesbeziehungen und Genderidentitäten ebenso ein, wie die Liebe zu (Haus-)Tieren (keine Sodomie natürlich) oder Gegenständen bzw. die Arten von Liebe, die nicht sexueller Natur sind.
Wie gehabt lese ich die Beiträge der anderen Montagsantwortler, ohne immer eine Spur zu hinterlassen. Das gilt übrigens auch für die “Nachzügler”, die erst zum Ende der Woche ihre Beiträge veröffentlichen. Oftmals schaue ich auch am Wochenende nochmals in den Originalthread.
Ich antworte nicht immer hier an dieser Stelle auf Kommentare, sondern direkt bei den Antworten der jeweiligen Blogs.
Ich habe mir mal den Spaß gemacht und alle Fragen zusammengefasst, die hier auf dem Blog von mir beantwortet wurden. Neben der Montagsfrage sind auch andere Aktionen dabei, bei denen ich mitgemacht habe.

Der Büchernarr schreibt hauptsächlich über Bücher aus den Genres Fantasy und Horror. Manchmal schleichen sich Bücher anderer Genres in diesen Buchblog ein, so dass hier auch Biografien, historische Romane oder Kinderbücher zu finden sind.
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Hey Frank,
huch, ich hatte beim Vorbereiten der Frage ganz vergessen, dass ja heute Rosenmontag ist 🙂 Ich war das Wochenende über Skifahren und habe von Fasnacht/Karneval wirklich gar nichts mitbekommen. Aber ich bin ja sowieso eigentlich nie närrisch unterwegs… Da bin ich aktuell eher im Olympia-Fieber, aber zurück zum Thema…
Die Frage Realismus vs. Eskapismus stellt sich bei Liebesgeschichten ja immer und ich finde da hat auch beides seine Daseinsberechtigung. Ich finde das Romance-Genre aber auch oft ein bisschen rigide. Umso besser, dass du da eine ganz abwechslunsgreiche Mischung zu haben scheinst.…
Liebe Grüße
Sophia
Huhu Frank,
haha, ich verstehe, weshalb du ProtagonistInnen in Romances “dämlich” findest, ist oft tatsächlich so 😂 Ich würde da aber dahingehend unterscheiden, was das Ziel des jeweiligen Buches ist. Viele Bücher, gerade im Romance-Genre, sollen einfach nur gut unterhalten und dienen dem Eskapismus. Manchmal möchte man einfach eine schöne, einfache Wohlfühlgeschichte lesen, bei der man von vornherein weiß, dass sie gut ausgeht, um dem Alltag entfliehen zu können. Mir waren solche Bücher z. B. gerade während der Examensvorbereitung sehr willkommen, da mein Kopf ohnehin schon so voll und ich viel zu angespannt war. Da hätten tiefergehende Bücher meiner allgemeinen Stimmung nicht gutgetan 🙂 Insofern finde ich, haben solche einfach gestrickten Bücher durchaus ihre Daseinsberechtigung.
Gleichzeitig gibt es mMn auch im Romance-Bereich Bücher, die durchaus das ernsthafte Probleme und echte Konflikte widerspiegeln. Es kommt eben, wie gesagt, auf die Intention des jeweiligen Buches an.
Was die Frage angeht, bin ich bei dir: Ich sehe zwar auch, dass insbesondere die heteronormative romantische Form der Liebe immer noch sehr im Vordergrund steht, vermisse aber auch die anderen Formen der Liebe nicht.
Hier findest du meine Antwort.
Liebe Grüße
Sofia ♥
(Blog & Instagram)