Ich hoffe, ihr hattet alle ein langes Wochenende und konntet die freie Zeit genießen. Für was auch immer. Nach dem von mit unbeliebten Muttertag war nun der Vatertag and er Reihe, den wir alle glücklicherweise nicht gefeiert haben. Auch ziehe ich nicht mit anderen Vätern los, um mich irgendwo hemmungslos zu besaufen. Deshalb konnte ich mich an dem Wochenende meinen Hobbies zuwenden, wozu auch die Beantwortung der Montagsfrage gehört, die ich für gewöhnlich vorschreibe. Heute bleiben wir den Reihen treu und Sophia hat eine dritte Frage zu selbigen gestellt:
Reihenphilosophie Teil 3: Lest Ihr vor einem neuen Band immer noch mal die Vorgänger als ReRead?
Wenn ich die Frage grundsätzlich beantworte, dann lautet die Antwort eindeutig nein. Das liegt hauptsächlich am Umfang der Vorgänger. Da ich gerne im Fantasy unterwegs bin, können die Vorgänger schon ein paar Seiten haben, weshalb ich es sehr begrüße, wenn Autoren eine kurze Zusammenfassung schreiben (dürfen). Tad Williams ist hier ein vorbildliches Beispiel, denn seine Bücher fangen für gewöhnlich mit einer solchen Zusammenfassung an, die dann auch schon mal 70 Seiten umfassen kann (zuletzt mit “Die Kinder des Seefahrers”).
Wo eine Regel, da ist die Ausnahme nicht weit entfernt. Das für mein Leseverhalten prominenteste Beispiel dafür, dass ich die Vorgänger nochmal gelesen habe, ist Stephen Kings dunkler Turm. Diese Reihe hatte ich als Jugendlicher begonnen und nach der Veröffentlichung von Glas die Reihe aus den Augen verloren. Das lag natürlich daran, dass zwischen Band 4 Glas (erschienen 1997) und Band 5 Wolfsmond (erschienen 2003) sechs Jahre lagen, in denen ich nicht mehr so viel gelesen habe, weil ich dazu genötigt wurde, mich intensiv der Fachliteratur zu widmen, damit ich meinen Abschluss schaffen sollte.
Gelesen stimmt dabei nicht ganz, denn ich habe die Reihe gehört und mir dafür ein Audible-Abo gekauft. Ich habe dann mit Band 1 begonnen und habe die ersten vier Teile nochmals gehört, damit ich wieder in die Geschichte hereinkam. Das habe ich allerdings gemacht, bevor ich in Form eines Buchblogs über Bücher geschrieben habe, weshalb ich nur für die Reihe als Ganzes einen Beitrag verfasst habe. Ich habe dafür nebenbei bemerkt drei Jahre benötigt, denn die komplette Reihe umfasst 169 Hörstunden.
Wie gehabt lese ich die Beiträge der anderen Montagsantwortler, ohne immer eine Spur zu hinterlassen. Das gilt übrigens auch für die “Nachzügler”, die erst zum Ende der Woche ihre Beiträge veröffentlichen. Oftmals schaue ich auch am Wochenende nochmals in den Originalthread.
Ich antworte nicht immer hier an dieser Stelle auf Kommentare, sondern direkt bei den Antworten der jeweiligen Blogs.
Ich habe mir mal den Spaß gemacht und alle Fragen zusammengefasst, die hier auf dem Blog von mir beantwortet wurden. Neben der Montagsfrage sind auch andere Aktionen dabei, bei denen ich mitgemacht habe.

Der Büchernarr schreibt hauptsächlich über Bücher aus den Genres Fantasy und Horror. Manchmal schleichen sich Bücher anderer Genres in diesen Buchblog ein, so dass hier auch Biografien, historische Romane oder Kinderbücher zu finden sind.
Hey Frank,
ja der Umfang und die begrenzte Zeit sind bei mir auch zwei wichtige Faktoren.
Ich bin ein großer Fan, wenn AutorInnen eine Zusammenfassung des vorherigen Bandes in ihre Bücher inkludieren. Das ist ein kleiner, aber sehr hilfreicher Service, um vor dem Lesen nochmal alles Wichtige ins Gedächtnis zu rufen. Christopher Paolini hat dies bei seiner “Eragon”-Reihe zum Beispiel auch gemacht. 3x gelesen habe ich diese Reihe trotzdem 🙂
Liebe Grüße
Sophia
Hallo Frank,
Rereads mache ich eigentlich nur bei Büchern, die ich wirklich sehr mag. Alles andere fühlt sich für mich ein bisschen wie verschwendete Lesezeit an, weil ständig neue Bücher erscheinen, die ich unbedingt lesen möchte. Und mit Arbeit und Alltag ist die Lesezeit ja ohnehin begrenzt.
Und wirklich Respekt – drei Jahre dranzubleiben ist beeindruckend. Ich glaube, die Ausdauer hätte ich nicht.
Liebe Grüße,
Jennifer