Montagsfrage #213: Lest Ihr vor einem neuen Band einer Reihe die Vorgänger nochmals?

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Ich hof­fe, ihr hat­tet alle ein lan­ges Wochenende und konn­tet die freie Zeit genie­ßen. Für was auch immer. Nach dem von mit unbe­lieb­ten Muttertag war nun der Vatertag and er Reihe, den wir alle glück­li­cher­wei­se nicht gefei­ert haben. Auch zie­he ich nicht mit ande­ren Vätern los, um mich irgend­wo hem­mungs­los zu besau­fen. Deshalb konn­te ich mich an dem Wochenende mei­nen Hobbies zuwen­den, wozu auch die Beantwortung der Montagsfrage gehört, die ich für gewöhn­lich vor­schrei­be. Heute blei­ben wir den Reihen treu und Sophia hat eine drit­te Frage zu sel­bi­gen gestellt:

Reihenphilosophie Teil 3: Lest Ihr vor einem neu­en Band immer noch mal die Vorgänger als ReRead?

Wenn ich die Frage grund­sätz­lich beant­wor­te, dann lau­tet die Antwort ein­deu­tig nein. Das liegt haupt­säch­lich am Umfang der Vorgänger. Da ich ger­ne im Fantasy unter­wegs bin, kön­nen die Vorgänger schon ein paar Seiten haben, wes­halb ich es sehr begrü­ße, wenn Autoren eine kur­ze Zusammenfassung schrei­ben (dür­fen). Tad Williams ist hier ein vor­bild­li­ches Beispiel, denn sei­ne Bücher fan­gen für gewöhn­lich mit einer sol­chen Zusammenfassung an, die dann auch schon mal 70 Seiten umfas­sen kann (zuletzt mit “Die Kinder des Seefahrers”).

Wo eine Regel, da ist die Ausnahme nicht weit ent­fernt. Das für mein Leseverhalten pro­mi­nen­tes­te Beispiel dafür, dass ich die Vorgänger noch­mal gele­sen habe, ist Stephen Kings dunk­ler Turm. Diese Reihe hat­te ich als Jugendlicher begon­nen und nach der Veröffentlichung von Glas die Reihe aus den Augen ver­lo­ren. Das lag natür­lich dar­an, dass zwi­schen Band 4 Glas (erschie­nen 1997) und Band 5 Wolfsmond (erschie­nen 2003) sechs Jahre lagen, in denen ich nicht mehr so viel gele­sen habe, weil ich dazu genö­tigt wur­de, mich inten­siv der Fachliteratur zu wid­men, damit ich mei­nen Abschluss schaf­fen soll­te.

Gelesen stimmt dabei nicht ganz, denn ich habe die Reihe gehört und mir dafür ein Audible-Abo gekauft. Ich habe dann mit Band 1 begon­nen und habe die ers­ten vier Teile noch­mals gehört, damit ich wie­der in die Geschichte her­ein­kam. Das habe ich aller­dings gemacht, bevor ich in Form eines Buchblogs über Bücher geschrie­ben habe, wes­halb ich nur für die Reihe als Ganzes einen Beitrag ver­fasst habe. Ich habe dafür neben­bei bemerkt drei Jahre benö­tigt, denn die kom­plet­te Reihe umfasst 169 Hörstunden.

Wie gehabt lese ich die Beiträge der ande­ren Montagsantwortler, ohne immer eine Spur zu hin­ter­las­sen. Das gilt übri­gens auch für die “Nachzügler”, die erst zum Ende der Woche ihre Beiträge ver­öf­fent­li­chen. Oftmals schaue ich auch am Wochenende noch­mals in den Originalthread.

Ich ant­wor­te nicht immer hier an die­ser Stelle auf Kommentare, son­dern direkt bei den Antworten der jewei­li­gen Blogs.

Ich habe mir mal den Spaß gemacht und alle Fragen zusam­men­ge­fasst, die hier auf dem Blog von mir beant­wor­tet wur­den. Neben der Montagsfrage sind auch ande­re Aktionen dabei, bei denen ich mit­ge­macht habe.

2 Kommentare

  1. Hey Frank,

    ja der Umfang und die begrenz­te Zeit sind bei mir auch zwei wich­ti­ge Faktoren.
    Ich bin ein gro­ßer Fan, wenn AutorInnen eine Zusammenfassung des vor­he­ri­gen Bandes in ihre Bücher inklu­die­ren. Das ist ein klei­ner, aber sehr hilf­rei­cher Service, um vor dem Lesen noch­mal alles Wichtige ins Gedächtnis zu rufen. Christopher Paolini hat dies bei sei­ner “Eragon”-Reihe zum Beispiel auch gemacht. 3x gele­sen habe ich die­se Reihe trotz­dem 🙂

    Liebe Grüße
    Sophia

  2. Hallo Frank,
    Rereads mache ich eigent­lich nur bei Büchern, die ich wirk­lich sehr mag. Alles ande­re fühlt sich für mich ein biss­chen wie ver­schwen­de­te Lesezeit an, weil stän­dig neue Bücher erschei­nen, die ich unbe­dingt lesen möch­te. Und mit Arbeit und Alltag ist die Lesezeit ja ohne­hin begrenzt.

    Und wirk­lich Respekt – drei Jahre dran­zu­blei­ben ist beein­dru­ckend. Ich glau­be, die Ausdauer hät­te ich nicht.

    Liebe Grüße,
    Jennifer

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