[Science Fiction] Black*Out

In einem Artikel im Netz wird spe­ku­liert, dass Andreas Eschbach durch diver­se Wissenschaftler und deren Theorien auf die Idee für die­sen Roman kam. Ich selbst glau­be ja eher, dass sich der Autor von Star Trek und dem Borg-Kollektiv hat inspi­rie­ren las­sen, als er „sei­ne“ Kohärenz erdach­te. Komisch, dass sowohl bei Star Trek als auch bei Eschbach der Verlust der Individualität deut­lich nega­ti­ver ist als der Gewinn an Wissensvermittlung. Eine wei­te­re Gemeinsamkeit haben bei­de Zusammenschlüsse. Sie ver­grö­ßern sich durch Assimilation, d.h. durch eine unge­frag­te Integration in den Zusammenschluss.

Der Beginn der Geschichte ist aller­dings ein ande­rer. Als Jugendbuch geschrie­ben, sind natür­lich Jugendliche die Hauptpersonen. Auf der einen Seite Serenity, die damit zu kämp­fen hat, dass ihr Vater als Terrorist gesucht wird und auf der ande­ren Seite Christopher Kidd (genannt Computer-Kidd), der vor irgend­was auf der Flucht ist. Bekannt wur­de der jun­ge Hacker dadurch, dass er die Weltwirtschaft hat zusam­men­bre­chen las­sen, in dem er jedem eine Milliarde Dollar auf das Konto über­wies.

Die Verfolgungsjagd löst sich nach und nach auf, in dem sich die wah­ren Beweggründe her­aus­kris­tal­li­sie­ren, wes­halb der 17-Jährige ver­folgt wird und was er für Pläne hat. Und es ent­puppt sich als ein Kampf zwi­schen David und Goliath. Und da dies der Auftakt zu einer Trilogie ist, wird auch nur „eine Schlacht“ betrach­tet und nicht der gesam­te Krieg.

Fazit

Es ist ein inter­es­san­ter Auftakt zu einer Trilogie mit vie­len Ideen, rasan­tem Erzähltempo, eini­gen Wendungen (die teil­wei­se aller­dings vor­her­seh­bar sind) und zahl­rei­chen sym­pa­thi­schen Figuren. Es ist eines jener Jugendbücher, die aus­rei­chend Spannung erzeu­gen, um auch für einen erwach­se­nen Leser eine Empfehlung wert zu sein. Ich auf jeden Fall bin gespannt, wie die zwei­te Runde ein­ge­läu­tet wird und mit wel­chen Ideen der Autor auf­war­tet.

Eingesprochen wur­de das Hörbuch von Stefan Kaminski, von dem ich schon seit eini­ger Zeit nichts mehr gehört habe. Ich höre den Sprecher sehr gern und fin­de, dass er bei die­sem Hörbuch wie­der gut zei­gen konn­te, wie er mit sei­ner Stimme umge­hen kann.

Der Roman erschien 2010 sowohl als Print als auch als Hörbuch. Teil zwei folg­te 2011 unter dem Titel „Hide Out“ und 2012 folg­te dann mit „Time Out“ der Abschluss der Trilogie. Selbstverständlich habe ich alle drei Teile gehört und die Rezensionen fol­gen in den nächs­ten Tagen.

cover

Titel: Black*Out
Autor: Eschbach, Andreas
Sprecher: Kaminski, Stefan
Genre: Hörbuch / Science Fiction
Hörzeit: 10 Stunden und 32 Minuten
Verlag: Lübbe Audio
Print: Arena Verlag

Herkunft: Deutschland
Jahr: 2010

So man­ches Buch von Andreas Eschbach konn­te mich begeis­tern. Zudem ist eine Buchvorstellung von ihm der am häu­figs­ten besuch­te Beitrag mei­nes Blogs. Welcher das ist, sage ich auf mei­ner “Eschbach-Seite”, auf der auch alle ande­ren Bücher zu fin­den sind, die ich hier auf dem Blog vor­ge­stellt habe.

Wie gera­de geschrie­ben, habe ich das Buch als Hörbuch gehört. Und zwar über Amazon Prime Music. Dort hat sich der Konzern die Idee aus­ge­dacht, dass in die­sem Abo pro Monat ein Hörbuch aus­ge­lie­hen wer­den kann. Eine gute Idee (für mich), wobei ich durch die län­ge­ren Hörbücher mei­ne Audible Guthaben anspa­re und ver­mut­lich irgend­wann mal das Abo pau­sie­ren muss, damit es nicht zu vie­le wer­den. Ob das im Sinne von Amazon war? Keine Ahnung, Fakt ist aber, dass ich nun über Amazon Music Hörbücher aus­lei­hen kann, die dann zumin­dest für die Zeit des Hörens in der Audible Bibliothek erschei­nen. Somit kann ich die Abspielfunktionen der Audible-App nut­zen und muss das Hörbuch nicht über die Music-App anhö­ren, der näm­lich die­se Funktionalität fehlt.

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