[Science Fiction] Fulgur 1: Am Boden des Abgrunds

Der Begriff „Fulgur“ hat unter­schied­li­che Bedeutungen. Als alter, ehe­ma­li­ger DSA-Spieler erin­nert es mich natür­lich an ein Schwert, aber hier ist ein son­der­ba­res, revo­lu­tio­nä­res U‑Boot gemeint, das von einem Schwerreichen dazu ent­wi­ckelt wur­de, um einen Goldschatz in 4.000 Metern Tiefe zu ber­gen. Eben etwas, was rei­che Menschen auch schon Anfang des 19. Jahrhunderts mach­ten.

Aber dann kommt es anders, als die Besatzung denkt, denn ein natür­li­ches Phänomen lässt die Abenteuergruppe arg in Bedrängnis gera­ten. Und war das U‑Boot schon ein wenig jen­seits unse­res Erfahrungsschatzes, so ist die Welt, die eine klei­ne Gruppe in der Tiefe des Meeres ent­deckt, phan­tas­tisch und zeigt eine Welt, die wie eine Mischung aus Lovecraft und Verne aus­sieht.

Dieser ers­te Band der Graphic-Novel-Trilogie zeigt sich der Tiefsee-Thematik ent­spre­chend meist in einem dunk­len Blau und ist dem­nach rela­tiv dun­kel. Daran ist mei­nes Erachtens auch nichts aus­zu­set­zen. Was mich eher gestört hat, war die klei­ne Schrift. Vor allem die Tagebuch-Schreibschrift war zu kon­trast­arm und zu klein.

Fazit

Bis auf die­sen klei­nen Kritikpunkt ent­führt die­se Graphic Novel die Leserschaft in eine sehr phan­tas­ti­sche Welt, in der die Maschinen der Moderne auf die Monster der Urzeit trifft. Ein gut gemach­ter und atmo­sphä­ri­scher Auftakt.

cover

Titel: Fulgur 1: Am Boden des Abgrunds
Autor: Bec, Christophe
Illustrator: Nenadov, Dejan
Genre: Science Fiction / Steam Punk
Seitenzahl: 64
Verlag: Splitter Verlag
Band: 1 von 3

Originaltitel: Le Fulgur 1
Übersetzer: Harald Sachse
Herkunft: Frankreich
Jahr: 2015 / 2018 (org./dt.)

In mei­ner per­sön­li­chen Übersicht der emp­feh­lens­wer­ten Comics und Graphic Novels fin­den sich vie­le lesens­wer­te und zum Teil sehr beein­dru­cken­de Werke, die alle auf ihre Art und Weise einen Blick wert sind.

Mehr Infos zu die­sem Buch fin­det sich auf der Website des Splitter Verlags.

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