[Science Fiction] Origin – Die Entdeckung: Die Origin-Trilogie Band 1.

Am Ende die­ses Buchs fin­det sich eine Zeitlinie, in der beschrie­ben wird, was von unse­rer Gegenwart an bis zum Jahre 2241 pas­sie­ren wird. Es ist gar nicht mal so ver­kehrt, die­se „Historische Übersicht“ zuerst zu lesen. Notwendig ist es nicht, aber der Leser kommt viel­leicht schnel­ler in der Geschichte an, in der zwei wesent­li­che Dinge ganz zu Beginn pas­sie­ren.

Zum einen scheint eine Frau auf einer Forschungsstation in der Umlaufbahn des Neptun lebens­mü­de zu sein und stürzt sich in die Tiefen der sehr lebens­feind­li­chen Atmosphäre. Zum ande­ren ent­deckt ein bekann­ter Wissenschaftler einen Humanoiden auf einem 20 Millionen alten Artefakt und arbei­tet unge­wohnt unwis­sen­schaft­lich.

Nach und nach kris­tal­li­sie­ren sich zwei wesent­li­che Parteien her­aus, die gegen­ein­an­der zu agie­ren schei­nen. Der Autor fügt nach und nach Figuren sei­ner Geschichte hin­zu, die an Komplexität gewinnt und mit zahl­rei­chen Gedankenspielen auf­war­ten kann. Ich fin­de es erstaun­lich, dass die „Silurianer-Hypothese“ nicht erwähnt wird, denn sie beschreibt, was wir heut­zu­ta­ge vor­fin­den wür­den, gäbe es in der Vergangenheit der Erde eine Zivilisation.

Auf der Erde ist indes auch etwas Interessantes pas­siert. Der Meeresspiegel ist näm­lich nicht um die heut­zu­ta­ge pro­gnos­ti­zier­ten 20 m gestie­gen, son­dern um meh­re­re hun­dert Meter. Dies soll dadurch pas­siert sein, weil Wasser, das im Erdinnern ein­ge­schlos­sen war, einen Weg nach drau­ßen gefun­den hat. Laut mei­ner Netzrecherche kein beson­ders wahr­schein­li­ches Szenario, aber das lässt die Verhältnisse auf der Erde etwas dra­ma­ti­scher erschei­nen.

Fazit

Ich habe absicht­lich nur wenig von der Handlung gespoi­lert, weil ich fin­de, dass die­se sich deut­lich span­nen­der ent­wi­ckelt, je weni­ger die Leserschaft weiß. Eines kann ich aller­dings sagen, dass der Leser, der ger­ne in Science-Fiction-Welten unter­wegs ist, in der die Menschheit den Weg ins All und ins Sonnensystem geschafft hat, voll auf ihre Kosten kom­men.

Eine inter­es­san­te Idee, die Bücher einer Trilogie von drei Autoren schrei­ben zu las­sen. Das ist die Origin-Trilogie, deren ers­ter Teil „Die Entdeckung“ von Andreas Brandhorst geschrie­ben wur­de, der zwei­te Teil „Die Erweckung“ aus der Feder von Joshua Tree stam­men wird (ET: 15.10.25) und der drit­te Teil „Die ErlösungBrandon Q. Morris zu ver­ant­wor­ten hat (ET: 10.12.25).
Noch ein Hinweis zum Schluss. Diese Trilogie hat nichts mit dem fünf­ten gleich­na­mi­gen Robert Langdon Thriller von Dan Brown zu tun.

In die­sem Zusammenhang fin­de ich die Silurianer-Hypothese sehr span­nend, die in die­sem Buch zwar nicht erwähnt wird, aber mit ähn­li­chen Gedankengängen spielt. Der Link führt zu mei­nem Schwesterblog.

cover

Titel: Origin – Die Entdeckung: Die Origin-Trilogie Band 1.
Autor: Brandhorst, Andreas
Genre: Science Fiction
Seitenanzahl: 449
Verlag: HeyneGmbH

Herkunft: Deutschland
Jahr: 2025

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Dieses Buch wur­de mir freund­li­cher­wei­se vom Verlag zur Verfügung gestellt. Weitere Hinweise zu Rezensionsexemplaren fin­den sich im Bereich “Über die­sen Blog”.

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