Phillip P. Peterson ist für seine Hard-Science-Fiction Romane bekannt. Das heißt, dass der Autor viel recherchiert hat, um seinen Roman vor eine wissenschaftlich exakte Umgebung zu platzieren. Dabei nimmt er sich die Freiheiten, physikalische und astronomische Gegebenheiten etwas detaillierter zu erklären.
Der Klappentext ist mal wieder sehr unterirdisch, denn er beschreibt, was gegen Ende des Romans passieren wird. Vorher geht es um die Raumschiffprogramme der NASA und ESA, und wie die Astronauten rekrutiert werden. Und das zusammen mit einem privatwirtschaftlichen Unternehmen, das mit der Kernfusion ein Vermögen gemacht hat. Es gibt Intrigen, Enttäuschungen und Erwartungen an die kommende Mission ins All, die aber niemanden interessiert, weil sich die Menschheit nun endgültig die Köpfe einschlägt.
Der Roman erschien 2015 und auch vor 10 Jahren waren viele Konflikte gegenwärtig (damals als Selfpublisher vom Autor veröffentlicht und Gewinner des Kindle Storyteller Award 2015). Es ist also leider nicht visionär, dass die Konfliktpartner auf der Erde in der Zukunft von PPP dicht vor einem atomaren Krieg stehen. Davon bekommen die Astronauten auf der Mission aber nur bedingt etwas mit, denn sie bereiten sich darauf vor, ans Ende des Sonnensystems zu fliegen, um zu erforschen, weshalb Sonden aufgehört haben zu senden.
Der Autor ist auch bekannt dafür, dass er sich nicht davor scheut, das Ende eines Buchs nicht immer mit Friede, Freude und Eierkuchen abzuschließen. Allerdings hat er hier ein Ende gewählt, von dem ich mich schwer tue vorzustellen, wie die anderen beiden Teile der Trilogie weitergehen. Ich bin auf jeden Fall gespannt.
Titel: Paradox 1: Am Abgrund der Ewigkeit
Autor: Peterson, Phillip P.
Sprecher: Heiko Grauel
Genre: Hörbuch / Science Fiction
Hörzeit: 12 Stunden und 37 Minuten
Verlag: Audible Studios
Print: Selfpublisher
Herkunft: Deutschland
Jahr: 2015
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