Splitternackt

Der Splitter Verlag hat eine »Splitternackt«-Reihe ins Leben geru­fen, in der der Verlag ein­zel­ne ero­ti­sche und zuwei­len por­no­gra­fi­sche Graphic Novels und Comics ver­öf­fent­licht. Diese Bücher zei­gen den Geschlechtsakt in all sei­nen Facetten sehr detail­liert, wes­halb die­se Bücher nicht in Kinderhände gehö­ren.

In die­ser Übersicht zei­ge ich alle ero­ti­schen Titel, die ich auf mei­nem Blog vor­ge­stellt habe.

In die­sem Einzelband wird ein rela­tiv rea­lis­ti­sches Szenario gezeigt, ohne sich an den ober­fläch­li­chen Pornos zu ori­en­tie­ren . Was pas­siert mit “ü50”-Paaren, wenn die Liebe und die Leidenschaft ein­ge­schla­fen sind. “Die Versuchung” gibt einen Einblick, ohne eine Lösung prä­sen­tie­ren zu kön­nen.

Ich fin­de, dass Manara sein Ziel erreicht hat, in dem er in “Maler und Modell” den Frauen Raum gege­ben hat und sie in den Mittelpunkt gestellt hat. Natürlich immer recht frei­zü­gig, aber nie über­trie­ben oder zu por­no­gra­fisch, wes­halb die Ästhetik des weib­li­chen Körpers sehr gut zur Geltung kommt. Ich fin­de, dass die­se Graphic Novel auch sehr gut als Kunstbuch durch­ge­hen wür­de.

Dieser ero­ti­sche Manga wird vom Splitter Verlag in sei­nem Programm Manga+ auf­ge­führt, ich zei­ge ihn auch hier auf der Splitternackt-Seite, den Miss T. aus Taiwan ist sehr frei­zü­gig zu sehen, wenn sie in Japan ein ums ande­re Mal ent­täuscht wird und ihre sexu­el­len Erwartungen nicht erfüllt sieht.

Sexsurfing in Japan ist eine mehr­tei­li­ge Reihe, die zuvor im Internet von der Künstlerin Ricedumping ver­öf­fent­licht wur­de.

Manara mag es abstrus und so lässt er immer wie­der sei­nen Humor ein­flie­ßen, der die Situationen sehr über­spitzt dar­stel­len lässt, so wie in “Der Duft des Unsichtbaren”. Er woll­te mit sei­nen Comics in sei­ner Zeit pro­vo­zie­ren und hat so sicher­lich ein klei­nes Stück Comic-Geschichte geschrie­ben, wes­halb ich es gut fin­de, dass der Splitter-Verlag die­se betag­ten Comics neu auf­legt.

Am Ende ist Thrax eine lesens­wer­te Trilogie, die von den Machenschaften und Intrigen Roms erzählt und dabei sehr frei­zü­gig den Leser an den Vergnügungen des dama­li­gen Lebens teil­ha­ben lässt.

Es gab wohl eine Namensänderung wäh­rend der Veröffentlichung. Mittlerweile wird die Trilogie über­all unter dem Titel “Thrax” geführt.

Eine merk­wür­di­ge Idee, die der Autor hier ver­folgt. Der ers­te Band beginnt ver­hal­ten, bis sich eine ero­ti­sche Geschichte ent­fal­tet, die hin und wie­der den roten Faden ver­liert, am Ende aber doch Lust auf den zwei­ten Band macht (der im Juli 2026 erwar­tet wird).

Manara kann ja durch­aus gute Geschichten erzäh­len. Aber hin und wie­der schießt er über das Ziel hin­aus. So wie bei Kama Sutra.

Manchmal war die Erotik in “Tausend und eine Nacht” nur Mittel zum Zweck und ging in Richtung Pornografie. Die ande­ren Kurzgeschichten die­ser Anthologie sind aber durch­aus unter­halt­sam.

Dieser ero­ti­sche Comic “Narzisse” rich­tet sich an alle Leser und Leserinnen, die femi­ni­ne ero­ti­sche Comics bzw. ero­ti­sche Lebensgeschichten mögen und die sich an gut gezeich­ne­ten Szenen erfreu­en kön­nen.

Man muss den Humor von Manara schon mögen, um Gefallen an die­ser doch arg abge­dreh­ten Geschichte zu fin­den. Denn mit einem Klick wird die Frau mit den schöns­ten Gefühlen geflu­tet. Es ist aller­dings nur bedingt eine zusam­men­hän­gen­de Geschichte. Vorgestellt habe ich fol­gen­de Teile:

Die Verbindung von Märchen und Erotik hat in die­ser Adaption des bekann­ten Märchens “Die Schöne und das Biest” gut funk­tio­niert, ohne dass sich die ero­ti­schen Inhalte dem Leser auf­ge­drängt haben.

Emmanuelle ist das Sinnbild für grenz­über­schrei­ten­de Sex-Geschichten. Zumindest im Kontext der Zeit, denn heut­zu­ta­ge ist die Geschichte eher weni­ger skan­dal­träch­tig, dafür mehr ein Zeitzeugnis.

Die Trilogie “Volk im Nebel” ist rela­tiv kind­lich geschrie­ben, so dass ich mich hier und da gefragt habe, wer wohl zur Zielgruppe gehö­ren möge, da die Story kind­ge­recht erzählt wird, die Optik sich jedoch an Erwachsene rich­tet. Deshalb lau­tet mein Fazit zu die­ser Trilogie “Schön für’s Auge, schlecht für die Story”.

Da, wo “Erste Male” drauf­steht, sind auch ers­te Male drin­nen. Auch die­se ero­ti­sche Graphic Novel kann ganz gut als auf­klä­ren­des Werk gese­hen wer­den.

Ich habe “Kinkerlitzchen” als auf­klä­ren­de Graphic Novel wahr­ge­nom­men und kann sie auch als sol­che emp­feh­len, da hier die unter­schied­lichs­ten Praktiken vor­ge­stellt wer­den.

Die Trilogie “Die Geheimnisse des Maison Fleury” ist ein Erotik-Krimi, bei dem zwar die Aufklärung von Morden im Vordergrund steht, die­se aber in und um einem Bordell statt­fin­den, wes­halb auch vor por­no­gra­fi­schen Elementen nicht halt gemacht wird. Diese drei Teile sind Bestandteil der Trilogie:

  1. Die Venusfalle
  2. Die Kulisse
  3. Utopie

Gullivera” ist ein optisch anspre­chen­der Titel, der lei­der kaum Handlung besitzt.

Ein Anthologie aus 12 Kurzgeschichten, die recht unver­blümt Lust und Gelüste von Mann und Frau zei­gen. Und das auf einer sehr unter­halt­sa­me Art und Weise.

Die Göttin ist ein Zweiteiler mit einer poten­ti­el­len Option auf wei­te­re Bände, die aktu­ell (2025) nicht in Sicht sind. Die Idee mit den Amuletten fin­de ich ganz gut. Ebenso wie die Darstellung, wie die alten Götter Einfluss auf die Liebenden haben. Die ero­ti­schen Szenen neh­men einen sehr gro­ßen Raum ein, was schön anzu­se­hen ist, die Story aber nicht vor­an­bringt. Ebenfalls bemer­kens­wert, dass die Frauen nicht als Topmodels gezeigt wer­den.

Pinoccia erreicht lei­der nicht den Tiefgang von Pinocchio und ist nur ein­ge­schränkt emp­feh­lens­wert.

Blau ist eine war­me Farbe” wur­de vor der Gründung der Splitternackt-Reihe ver­öf­fent­licht, passt aber sehr gut in die­se Thematik und ist dar­über hin­aus auch sehr zu emp­feh­len.