Splitternackt

Der Splitter Verlag hat eine »Splitternackt«-Reihe ins Leben geru­fen, in der der Verlag ein­zel­ne ero­ti­sche und zuwei­len por­no­gra­fi­sche Graphic Novels und Comics ver­öf­fent­licht. Diese Bücher zei­gen den Geschlechtsakt in all sei­nen Facetten sehr detail­liert, wes­halb die­se Bücher nicht in Kinderhände gehö­ren.

In die­ser Übersicht zei­ge ich alle ero­ti­schen Titel, die ich auf mei­nem Blog vor­ge­stellt habe.

Manara mag es abstrus und so lässt er immer wie­der sei­nen Humor ein­flie­ßen, der die Situationen sehr über­spitzt dar­stel­len lässt. Er woll­te mit sei­nen Comics in sei­ner Zeit pro­vo­zie­ren und hat so sicher­lich ein klei­nes Stück Comic-Geschichte geschrie­ben, wes­halb ich es gut fin­de, dass der Splitter-Verlag die­se betag­ten Comics neu auf­legt.

Am Ende ist Thrax eine lesens­wer­te Trilogie, die von den Machenschaften und Intrigen Roms erzählt und dabei sehr frei­zü­gig den Leser an den Vergnügungen des dama­li­gen Lebens teil­ha­ben lässt.

Es gab wohl eine Namensänderung wäh­rend der Veröffentlichung. Mittlerweile wird die Trilogie über­all unter dem Titel “Thrax” geführt.

Eine merk­wür­di­ge Idee, die der Autor hier ver­folgt. Der ers­te Band beginnt ver­hal­ten, bis sich eine ero­ti­sche Geschichte ent­fal­tet, die hin und wie­der den roten Faden ver­liert, am Ende aber doch Lust auf den zwei­ten Band macht (der im Juli 2026 erwar­tet wird).

Manara kann ja durch­aus gute Geschichten erzäh­len. Aber hin und wie­der schießt er über das Ziel hin­aus. So wie bei Kama Sutra.

Manchmal war die Erotik nur Mittel zum Zweck und ging in Richtung Pornografie. Die ande­ren Kurzgeschichten die­ser Anthologie sind aber durch­aus unter­halt­sam.

Dieser ero­ti­sche Comic rich­tet sich an alle Leser und Leserinnen, die femi­ni­ne ero­ti­sche Comics bzw. ero­ti­sche Lebensgeschichten mögen und die sich an gut gezeich­ne­ten Szenen erfreu­en kön­nen.

Man muss den Humor von Manara schon mögen, um Gefallen an die­ser doch arg abge­dreh­ten Geschichte zu fin­den. Denn mit einem Klick wird die Frau mit den schöns­ten Gefühlen geflu­tet. Es ist aller­dings nur bedingt eine zusam­men­hän­gen­de Geschichte.

Die Verbindung von Märchen und Erotik hat in die­ser Adaption des bekann­ten Märchens “Die Schöne und das Biest” gut funk­tio­niert, ohne dass sich die ero­ti­schen Inhalte dem Leser auf­ge­drängt haben.

Emmanuelle ist das Sinnbild für grenz­über­schrei­ten­de Sex-Geschichten. Zumindest im Kontext der Zeit, denn heut­zu­ta­ge ist die Geschichte eher weni­ger skan­dal­träch­tig, dafür mehr ein Zeitzeugnis.

Die Trilogie “Volk im Nebel” ist rela­tiv kind­lich geschrie­ben, so dass ich mich hier und da gefragt habe, wer wohl zur Zielgruppe gehö­ren möge, da die Story kind­ge­recht erzählt wird, die Optik sich jedoch an Erwachsene rich­tet. Deshalb lau­tet mein Fazit zu die­ser Trilogie “Schön für’s Auge, schlecht für die Story”.

Da, wo “Erste Male” drauf­steht, sind auch ers­te Male drin­nen. Auch die­se ero­ti­sche Graphic Novel kann ganz gut als auf­klä­ren­des Werk gese­hen wer­den.

Ich habe Kinkerlitzchen als auf­klä­ren­de Graphic Novel wahr­ge­nom­men und kann sie auch als sol­che emp­feh­len, da hier die unter­schied­lichs­ten Praktiken vor­ge­stellt wer­den.

Von der Trilogie “Die Geheimnisse des Maison Fleury” ist in Deutschland bis­her nur der ers­te Band “Die Venusfalle” erschie­nen. Es han­delt sich hier­bei um einen Kriminalfall, der auch vor por­no­gra­fi­schen Elementen nicht halt macht.

Gullivera ist ein optisch anspre­chen­der Titel, der lei­der kaum Handlung besitzt.

Ein Anthologie aus 12 Kurzgeschichten, die recht unver­blümt Lust und Gelüste von Mann und Frau zei­gen. Und das auf einer sehr unter­halt­sa­me Art und Weise.

Die Göttin ist ein Zweiteiler mit einer poten­ti­el­len Option auf wei­te­re Bände, die aktu­ell (2025) nicht in Sicht sind. Die Idee mit den Amuletten fin­de ich ganz gut. Ebenso wie die Darstellung, wie die alten Götter Einfluss auf die Liebenden haben. Die ero­ti­schen Szenen neh­men einen sehr gro­ßen Raum ein, was schön anzu­se­hen ist, die Story aber nicht vor­an­bringt. Ebenfalls bemer­kens­wert, dass die Frauen nicht als Topmodels gezeigt wer­den.

Pinoccia erreicht lei­der nicht den Tiefgang von Pinocchio und ist nur ein­ge­schränkt emp­feh­lens­wert.

“Blau ist eine war­me Farbe” wur­de vor der Gründung der Splitternackt-Reihe ver­öf­fent­licht, passt aber sehr gut in die­se Thematik und ist dar­über hin­aus auch sehr zu emp­feh­len.