[Thriller] Der Augenjäger

Dieser Band folgt direkt auf den “Augensammler”. Für jene, die die­sen Band nicht ken­nen und für jene, die eine klei­ne Auffrischung brau­chen, gibt es zu Beginn eine kur­ze Zusammenfassung der Ereignisse. Anschließend folgt das typi­sche Hin und Her eines typisch deut­schen Krimis oder Thrillers, je nach Betrachtungsweise.

Geprägt wird die Handlung auch wie­der von impul­si­ven und des­we­gen teils unbe­dach­ten Aktionen der Hauptfigur Alexander Zorbach, der wei­ter­hin auf der Suche nach sei­nem Sohn ist. Gleichzeitig macht der Augensammler mit sei­nen Taten wei­ter und erreicht eine neue Qualität, in dem er bei leben­den Personen an den Augen her­um­dok­tert. Fitzek spielt dabei immer wie­der aufs Neue damit, dass unklar bleibt, wer denn nun wirk­lich hin­ter den Morden steckt. Wer die Buchvorlage kennt, wird selbst­re­dend weni­ger davon über­rascht als jene, die die Geschichte zum ers­ten Mal lesen.

Wie auch schon im ers­ten Band zeich­net sich Frank Schmolke für die Illustrationen ver­ant­wort­lich und bleibt wenig über­ra­schend sei­nem expres­sio­nis­ti­schen Stil treu. Die Zeichnungen sind wie­der sehr groß­flä­chig aus­ge­fal­len und erin­nern optisch in kei­ner Weise an klas­si­sche Comics mit ihren Stripes.

Fazit

Die Adaption des zwei­ten Teils ist durch­aus gelun­gen, wenn der Leser offen für deut­sche Krimis bzw. Thriller ist. Sebastian Fitzek hat sich eine schön ver­wor­re­ne Handlung erson­nen, die den Leser ein ums ande­re Mal aufs Glatteis schickt. Natürlich nur, wenn die Buchvorlage unbe­kannt ist. Fans des Autors wer­den sicher­lich ein­fach nur sehen wol­len, wie ein sol­ches Buch als Graphic Novel adap­tiert wer­den kann.

cover

Titel: Der Augenjäger
Autor: Fitzek, Sebastian
Illustrator: Schmolke, Frank
Genre: Graphic Novel / Psychothriller
Seitenzahl: 208
Verlag: Splitter Verlag
Band: 2 von 2

Herkunft: Deutschland
Jahr: 2026

In mei­ner per­sön­li­chen Übersicht der emp­feh­lens­wer­ten Comics und Graphic Novels fin­den sich vie­le lesens­wer­te und zum Teil sehr beein­dru­cken­de Werke, die alle auf ihre Art und Weise einen Blick wert sind.

Mehr Infos zu die­sem Buch fin­det sich auf der Website des Splitter Verlags.

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Es gibt eine auf 1.000 Exemplare limi­tier­te Vorzugsausgabe mit exklu­si­vem Bonusmaterial und einem von Frank Schmolke signier­ten Kunstdruck (Link zum Buch).

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