[Thriller] Lola

Titel: Lola
Autor: Scrivner Love, Melissa
Genre: Thriller
Verlag: Suhrkamp Verlag
Seitenzahl: 391
Wertung: ★★☆☆☆
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Grundsätzlich mag ich Thriller, die ein bisschen anders sind. Es muss nicht immer nach dem gleichen Schema ein Spannungsroman verfasst werden. Allerdings darf vor lauter „Ungewöhnlichkeit“ die eigentliche Story und Charakterentwicklung auf der Strecke bleiben.

Verwirrung

Der Start in diese Geschichte ist durchaus okay, offenbart aber schon auf Anhieb den Schreibstil. Dieser ist nämlich sehr distanziert, nüchtern, sachlich und emotionslos. Zu Beginn ist das meines Erachtens noch vertretbar, über das komplette Buch hinweg betrachtet dann doch etwas anstrengend.

Hinzu kommt, dass der Stil zudem verwirrend ist und den Lesefluss deutlich hemmt. Wenn z.B. Person A etwas fragt und dann folgen (zu) lange Ausschweifungen und dann folgt die Antwort von Person B., dann wird es sehr langatmig.  Wie soll da Spannung aufkommen?

Zu dieser Betrachtung kommt hinzu, dass den Charakteren kein Leben eingehaucht haucht wird. Was im übrigen auch die Beziehungen untereinander betrifft. Selbst, wenn eine starke Bindung angedeutet wurde, so kam es einfach nicht rüber. Dabei hat die Geschichte mit den gewählten Charakteren durchaus Potential, das aber bei weitem nicht ausgeschöpft wird.

Fazit

Der Leser wird bei diesem Thriller leider allzu oft im Lesefluss gebremst. Kommt mal kurzzeitig Spannung auf oder wird eine überraschende Wendung eingefügt, so verpufft der Effekt im nächsten Kapitel sofort. So richtig überzeugend fand ich das Werk nicht und kann diesen Thriller eher den Lesern empfehlen, die ungewöhnlich geschriebene Werke bevorzugen.

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