Transport: Transport 1

Die USA tun immer so fort­schritt­lich, wen­den aber noch die Todesstrafe an, was eher von „Schurkenstaaten“ zu erwar­ten ist. Einige Todeskandidaten erhal­ten das Angebot, anstel­le vom Staat USA umge­bracht zu wer­den, an einem gehei­men Projekt teil­zu­neh­men. Und so ver­sam­meln sich 10 Menschen nach eini­ger Zeit des Trainings vor einer gro­ßen Kugel, mit der sie zu ande­ren Kugeln irgend­wo im All rei­sen kön­nen.

Nur zu dumm, dass kei­ner weiß, wie sie funk­tio­niert und eben­falls zu dumm, dass das US-ame­ri­ka­ni­sche Militär die­se gefun­den hat. Der Transporter erkennt, wer sie benutzt, wes­halb nur Menschen die­sen benut­zen kön­nen. Der Haken dabei: Die Wissenschaftler haben zwar her­aus­ge­fun­den, wie die funk­tio­niert, sie kön­nen aber nicht sagen, wohin die Reise gehen soll, was für so man­chen Kandidaten übel endet, wenn er z.B. in einer Welt aus Säure lan­det. Wer sich nun fragt, wie­so die Erbauer so däm­lich waren, ihre Kugeln in der­art gefähr­li­che Welten zu bau­en, fin­det die Antwort am Ende des ers­ten Teils die­ser Serie.

Der Autor PPP nutzt sei­ne Geschichte, um vie­le Hintergründe die­ser theo­re­ti­schen Möglichkeiten zu erläu­tern, wes­halb die­ser ers­te Band zum Hard-Science-Fiction gehört. Allerdings ver­packt der Autor sei­ne Erläuterungen sehr geschickt in die Geschichte, so dass auch Laien nicht über­for­dert wer­den. Ebenfalls gelun­gen ist die Einführung der Figuren, die rela­tiv lang­sam erfolgt, wobei es sich der Autor nicht neh­men lässt, die ein oder ande­re Person aus dem Spiel zu neh­men.

Ich glau­be nicht, dass der Autor mit der Veröffentlichung sei­nes Debüt-Romans damit rech­ne­te, einen der­ar­ti­gen Erfolg zu erzie­len. Aber Science-Fiction ist rela­tiv zeit­los, wes­halb es nicht auf­fällt, dass der Roman über 10 Jahre auf dem Buckel hat. Der wei­te­re Vorteil ist, dass die­ser Roman ein Ende hat. Was mich aber nicht dar­an hin­dern wird, mir auch die Folgetitel vor­zu­knöp­fen, denn gefal­len hat mir auch die­se Geschichte aus der Feder von PPP.

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Titel: Transport: Transport 1
Autor: Peterson, Phillip P.
Sprecher: Grauel, Heiko
Genre: Hörbuch / Science Fiction
Hörzeit: 7 Stunden und 5 Minuten
Verlag: Audible
Print: Selbstverlag
Band: 1 von 9

Herkunft: Deutschland
Jahr: 2015 / 2014 (Hörbuch / Print)

Phillip P. Peterson hat als ers­ter Autor den Kindle Storyteller Award gewon­nen und damit so eini­ges an Aufmerksamkeit auf sich gezo­gen. Ich fin­de sei­ne Bücher sehr span­nend und mag es, in sei­ne Welten ein­zu­tau­chen, auch wenn immer wie­der eini­ge Details mich davon abhal­ten, sei­ne Bücher als Highlight wahr­zu­neh­men. Ich habe eine Übersicht erstellt, in der ich die Bücher prä­sen­tie­re, die ich bis­her von ihm gele­sen habe.

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Philipp P Peterson (kurz PPP) hat zuerst die­ses Debüt im Jahre 2014 ver­öf­fent­licht und war damit so erfolg­reich, dass er ein Jahr spä­ter den ers­ten Band sei­ner ande­ren Reihe „Paradox“ her­aus­brach­te, der mit dem damals brand­neu­en Kindle Storyteller Award aus­ge­zeich­net wur­de.

“Transport” ist eine neun­tei­li­ge Reihe und gehört mit den zahl­rei­chen Erläuterungen zur Theorie der Raumfahrt und Astronomie zum Hard-Science-Fiction. In die­ser Reihe geht es um den Fund eines Transporters, den ein­schlä­gi­ge Freunde des Genres auch als Beamer ken­nen dürf­ten. Es ist eine Reihe, die der Autor bis zuletzt als Selfpublisher ver­öf­fent­licht hat, was mei­nes Erachtens eine sehr beach­tens­wer­te Leistung ist.

In der Reihe wie­der­holt sich ein Thema immer wie­der. Wie die Technik funk­tio­niert, fin­den die Wissenschaftler nur über Versuch und Irrtum (Trial & Error) her­aus. Selbst, wenn dies Menschenleben for­dert. Wie schon in so man­chem Roman, so gibt es auch in die­ser Reihe so man­che Folge, in der ein wenig zu viel schief­geht. Welche das ist, müsst ihr selbst erle­sen.

Ich habe die Reihe mehr oder min­der am Stück gehört, und ver­öf­fent­li­che nun die ein­zel­nen Teile. Begonnen habe ich mit dem Hören des ers­ten Teils Anfang Dezember 2025. Der neus­te und auch letz­te Band wird im April die­sen Jahres als Hörbuch her­aus­ge­bracht (das eBook ist schon erhält­lich).

Die einen mögen es, die ande­ren nicht: Alle Bände haben mit etwa 300 Seiten einen über­sicht­li­chen Umfang.

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Als Hörbuch gibt es die ein­zel­nen Folgen immer wie­der mal im kos­ten­frei­en Zusatzangebot von Audible oder als 2‑für-1-Titel oder als zusätz­li­ches Angebot von Amazon Prime Music.

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