Triologie “Die besonderen Kinder”

Es war Zufall, dass ich über “Die Insel der besonderen Kinder” gestolpert bin. Schlussendlich bin froh, dass die Lektüre mich gefunden hat, denn die Geschichte hat was.

Es geht um einen Jungen, dessen Großvater mit recht haarsträubenden Geschichten aufwartet, von denen er selbst behauptet, dass sie wahr sind. Natürlich glaubt ihm keiner. Auch sein Enkel nicht. Bis er sich auf die Suche nach den Ursprüngen begibt und fündig wird.

Er schließt Freundschaft mit den besonderen Kinder und bemerkt, dass er selbst auch dazugehört.

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Die Geschichte ist ein bisschen gruselig und hat ein paar Mystery-Elemente. Der Grusel bleibt dabei dezent im Hintergrund, so dass das Buch sogar für Jugendliche ab 14 Jahren geeignet ist.

Der Fokus liegt eindeutig in der Geschichte von Jakob (so heißt der Enkel), der sich zunächst nur zaghaft der Wahrheit nähert. Oder besser: nähern kann. Zuweilen fragt sich auch der Leser, ob sich am Ende nicht doch alles als fantastische Geschichte herausstellen würde.

Und so verlässt der Leser die bekannte Welt und taucht tief ein in die fantastische Umgebung, die Riggs wirklich hervorragend dazustellen weiß. Das Buch bleibt erzählerisch auf einem Niveau. Ganz ohne Längen und Tiefpunkte.

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Nach der Lektüre hat mich das offene Ende sehr irritiert, bis ich gelesen habe, dass die Geschichte von Anfang an als Trilogie angedacht war. Der zweite Teil, “Die Stadt der besonderen Kinder”, ist mittlerweile ebenso erhältlich wie der dritte Teil “Die Bibliothek der besonderen Kinder“.

Eine Triologie, die ich nur jedem empfehlen kann, der ein bisschen was für außergewöhnliche Geschichten aus den Genres Fantasy oder Mystery übrig hat.

Nachtrag: Anno 2019 ist ein vierter Teil erschienen, der vermutlich den Auftakt zu einer neuen Trilogie markiert. “Der Atlas der besonderen Kinder” wird hier gesondert vorgestellt.

 

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