Montagsfrage #220: Welches Buch würdest du jemanden empfehlen, der noch nie im Leben ein Buch gelesen hat?

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Die heu­ti­ge Frage stammt aus Kiras klei­ner Leseecke. Eine Frage, die ich spon­tan gar nicht beant­wor­ten kann. Also muss ich die­se ein wenig ein­gren­zen. Das Buch soll­te nach Möglichkeit nicht zu umfang­reich sind. Wer bis­her noch nie gele­sen hat, wird von den dicken Wälzern eher abge­schreckt als neu­gie­rig gemacht. Damit fal­len wohl die meis­ten Fantasybücher und alle Reihen weg.

Da mir die Lesevorlieben nicht bekannt sind, soll­ten wohl Extreme eben­falls aus­ge­schlos­sen wer­den. Dazu gehö­ren dann Horror-Romane und Romane mit kom­ple­xen Figuren und undurch­sich­ti­gen Handlungen. Ebenso ist mir das Alter nicht bekannt, wes­halb ich mich wohl eher in den Jugendromanen bewe­ge, die aber auch für Erwachsene geeig­net sind. Oder es ist ein Buch für Erwachsene, das auch Jugendliche gut lesen kön­nen.

Da mir der Wohnort nicht bekannt ist, fal­len auch alle Bücher mit loka­lem Bezug weg. Ich fin­de es näm­lich eher anstren­gend, wenn eine Handlung einen zu star­ken Bezug zu einer Stadt hat, die ich nicht ken­ne. Das mag viel­leicht nur mir so erge­hen, aber viel­leicht tickt der unbe­kann­te Leser ja ähn­lich wie ich. Apropos Leser, ich ken­ne natür­lich auch das Geschlecht nicht. Es soll­te also kein Frauenroman sein.

Ich nähe­re mich lang­sam der uni­ver­sel­len Leseempfehlung. Aber einen Aspekt packe ich noch in mei­ne Überlegungen hin­ein, in dem ich an Illustrationen den­ke. Auch vie­le Erwachsene mögen Bücher, die mit ver­ein­zel­ten Illustrationen oder Zeichnungen auf­ge­wer­tet wer­den. Und gera­de “uner­fah­re­ne” Leser sprin­gen auf die­sen Aspekt mei­nes Erachtens gut an.

Da kommt mir ein Buch in den Sinn, das ich im Fazit wie folgt beschrie­ben habe.

Dieses Buch ist in jeg­li­cher Hinsicht ein Highlight. Ich kann die Meinung zu bestä­ti­gen, dass es sich um ein poe­ti­sches Juwel han­delt, das zudem auf eine groß­ar­ti­ge Art und Weise von den Zeichnungen der Künstlerin Elise Hurst auf­ge­wer­tet wur­de.

Es han­delt sich um einen illus­trier­ten Roman von Neil Gaiman, von dem ich schon so eini­ges gele­sen habe, und der mich ein ums ande­re Mail anspricht. In die­sem Fall mein­te ich “Der Ozean am Ende der Straße”, das ich im April 2022 auf mei­nem Blog vor­ge­stellt habe.

Schon gesehen?

Der Juli bringt die ersehn­te Abkühlung und ich bli­cke etwas ent­spann­ter auf den Juni 2026 zurück.

Noch mehr Fragen und Antworten gibt es in mei­ner klei­nen Reihe 100 Fragen 100 Antworten, die in die sechs­te Runde geht und den Themenblock “Lesen und Bloggen” beginnt.

Wie gehabt lese ich die Beiträge der ande­ren Montagsantwortler, ohne immer eine Spur zu hin­ter­las­sen. Das gilt übri­gens auch für die “Nachzügler”, die erst zum Ende der Woche ihre Beiträge ver­öf­fent­li­chen. Oftmals schaue ich auch am Wochenende noch­mals in den Originalthread.

Ich ant­wor­te nicht immer hier an die­ser Stelle auf Kommentare, son­dern direkt bei den Antworten der jewei­li­gen Blogs.

Ich habe mir mal den Spaß gemacht und alle Fragen zusam­men­ge­fasst, die hier auf dem Blog von mir beant­wor­tet wur­den. Neben der Montagsfrage sind auch ande­re Aktionen dabei, bei denen ich mit­ge­macht habe.

Ein Kommentar

  1. Hey Frank,

    da haben wir wohl ähn­li­che Überlegungen ange­stellt heu­te. Nicht zu lang, nicht zu alters­spe­zi­fisch, mög­lichst ver­schie­de­ne Genres und uni­ver­sel­le Themen… Deine zusätz­li­chen Gedanken zur Ortsspezifität und vor allem die Idee, ein illus­trier­tes Buch zu neh­men, fin­de ich ein rich­tig guter Ansatz. Deshalb den­ke ich, du hast mit “Der Ozean am Ende der Straße” eine groß­ar­ti­ge Wahl getrof­fen!
    “Der Spurenfinder” ist sogar auch illus­triert, fällt mir da gera­de ein 🙂

    Liebe Grüße
    Sophia

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