Ich werde Buchblogger

Ich werde BuchbloggerWie wird man eigentlich zum Buchblogger? Ein kleiner Leitfaden in mehreren Teilen beleuchtet den Weg, welche Möglichkeiten sich dem Literaturbegeisterten bieten, um einen eigenen Bücherblog zu gründen.

 

  1. Diesen ersten Teil habe ich im Mai 2019 aktualisiert (der ältere erste Teil stammte aus dem Jahre 2017). Darin beleuchte ich die technischen Voraussetzungen. Was braucht es überhaupt, um einen Blog an den Start zu bekommen? Es bedarf gar nicht mal so viel, um einen eigenen Blog ins Leben zu rufen.
  2. Im zweiten Teil widme ich mich den Rezensionsexemplaren. Wo gelange ich als Buchblogger an den neusten Lesestoff? Viele Verlage arbeiten mittlerweile sehr gerne mit Buchbloggern zusammen.
  3. Das E-Book ist vor allem für Buchblogger eine ernsthafte Alternative zum Print. Worauf muss ich achten, wenn ich E-Books lesen möchte?
    Es gehört zwar nur am Rande zur Thematik, aber für Interessierte bin in der Frage nachgegangen, ob ein E-Book klimafreundlicher als ein gedrucktes Buch ist.
  4. Schreiben einer Rezension: Kann es hier einen Standard geben?
  5. Der Buchblogger und das deutsche Recht – ein Beitrag, der sich mit den rechtlichen Pflichten eines Bloggers auseinandersetzt (auch vor dem Hintergrund der DGSVO – der europäischen Datenschutzverordnung).
  6. Der Buchblogger und das deutsche Recht: Das Zitat. In diesem Beitrag gehe ich explizit darauf ein, was ein Blogger zu beachten hat, wenn es aus einem Buch ein Zitat in seinem Beitrag einfügen möchte.
  7. Der Buchblogger und das deutsche Recht: Rezensionszitate. Die Texte, die ich schreibe, gehören doch mir, oder? Darf die jemand anderes also für seine Zwecke verwenden?
  8. Der Buchblogger und das deutsche Recht: Kennzeichnungspflicht. Ab wann muss ich einen Beitrag als Werbung kennzeichnen?

Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen mit diesem Leitfaden helfen. Und ich hoffe, dass klar geworden ist, dass es im Grunde genommen keine Regeln gibt, wie ein Blog auszusehen hat und die über 1000 deutschen Bücherblogs jeder für sich zur literarischen Vielfalt beiträgt.

Ich werde Buchblogger – Teil 1: Technische Vorraussetzungen

book 1659717 1920Hinweis: Dieser Beitrag wurde von mir überarbeitet. Im April 2019 habe ich eine aktualisierte Version veröffentlicht. Den ursprünglichen Beitrag lasse ich dennoch online:

Bücher sind eine Leidenschaft. In den Weiten des Internets eine Leidenschaft, die gern geteilt wird. In vier Beiträgen zeige ich, wie der leidenschaftliche Leser zu einem Buchblogger wird. Dabei schreibe ich explizit nicht zu einem “erfolgreichen Buchblogger”, denn es gibt gar keine erfolglosen Buchblogs.

Am Ende der Reihe wird sicherlich deutlich, warum dem so ist.

Beginnen möchte ich mit den technischen Voraussetzungen. Was wird benötigt, um einen Blog zu gründen? In den weiteren Teilen widme ich mich den Rezensionsexemplaren, den E-Books und dem Schreiben von Rezensionen.

Die Technik

Technik des Blogs AbstraktWo und wie starte ich eigentlich einen Blog? Ohne es im Detail überprüft zu haben, wo die Marktanteile tatsächlich liegen, gibt es in meinen Augen zwei Platzhirsche. Zum einen Blogger.com mit den bekannten Blogspot-Links und zum anderen WordPress.com.

Dort kann man online einen Blog anlegen oder man lädt sich ein Installationspaket herunter und lädt den Blog auf seiner eigenen Homepage hoch. Das hat den Vorteil, dass man sich den Link, wie der Blog zu erreichen ist, mehr oder weniger selbst aussuchen kann.

Als Anfänger startet man am einfachsten mit einem Onlineanbieter.

Auf den jeweiligen Webseiten kann man sich einfach anmelden und gleich mit dem Schreiben beginnen. Die beiden Platzhirsche Blogger und WordPress bieten zudem Apps für alle gängigen Platformen an, so dass das Schreiben sogar vom Smartphone aus klappt. Allerdings mit Einschränkungen, denn die Apps bieten nicht den vollen Funktionsumfang wie zum Beispiel die Eingabe in dem Browser.

Mit beiden Anbietern ist es zudem möglich, via eMail zu bloggen. D.h. ich schreibe eine eMail an eine dem Blog zugewiesene Mailadresse und der Beitrag wird veröffentlicht. Sehr praktisch, wenn man unterwegs ist.

Beim Schreiben muss man sich vor Augen halten, dass die Leser unterschiedliche Displays haben. Der eine liest am Rechner mit 20″-Monitor, der andere auf seinem 4″-Smartphone. Damit die Seite auf allen Displays korrekt angezeigt wird, muss das passende Design gewählt werden.

Das Stichwort lautet hier responsive Design.

 

Design

responsive designDas bringt mich gleich zum nächsten Thema. Nach dem ersten Beitrag, sollte man ein paar Designs ausprobieren, die bei den jeweiligen Blog-Providern angeboten werden. Dabei auf das oben genannte responsive Design achten, damit der Blog dem Display entsprechend angepasst wird.

Das Testen von Designs funktioniert deutlich besser, wenn schon (mindestens) ein Beitrag in dem Blog existiert.

 

Leser

Hat man nun die ersten Beiträge im Blog, fragt man sich, wo die Leser herkommen mögen. Die meisten kommen (zumindest bei meinen Blogs) über die Suchmaschinen und hier eindeutig die meisten über Google. Selbst auf einen brach liegenden Blog, in dem der letzte Beitrag vor zwei Jahren geschrieben wurde, verirrt sich hin und wieder der ein oder andere Leser.

Für die Suchmaschinen kann man den Blog optimieren. Wobei es natürlich davon abhängt, über welche Themen man schreibt. Bei einem Buchblog sollte das eindeutig sein. Hier kann man sich eventuell noch auf ein paar Genres festlegen, aber das ist kein Muss

 

Optimierung des Blogs

Für die Blogs gibt es sogenannte SEO-Einstellungen.

SEO steht für Search Engine Optimization (also Suchmaschinenoptimierung). Es gibt diverse Dinge, die man machen kann, damit der Blogeintrag für Suchmaschinen zu finden ist. Es gibt Plug-Ins, die dem Blogger helfen, die eigene Seite zu optimieren und die “diversen Dinge” zu konkretisieren.

Wer Wert darauf legt, dass sein Buchblog von Suchmaschinen gefunden wird, sollte gleich zu beginn alle Beiträge dafür optimieren. Allerdings sprengt es den Umfang dieses Beitrags, um eine SEO-Optimierung im Detail zu zeigen. Für den Anfang sollte es reichen, wenn die Blog-Beiträge mit Bildern versehen werden und eine Meta-Beschreibung definiert wurde. Außerdem sollten die Beitrage mindestens 300 Wörter umfassen.

 

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Beitrag dem ein oder anderen den Start in die Blogger-Welt erleichtern. Es liest sich vielleicht manches komplizierter als es nachher ist. Vieles wird mit der Zeit kommen, wenn die ersten Beiträge erstmal online sind.

 


 

Ebenfalls in dieser Reihe erschienen:

 

 


 

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