Der April 2026

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Der April begann mal wie­der mit einer Blogpause, die mir ehr­lich gesagt sehr gut­ge­tan hat. Ich habe ein wenig mit der Familie aus­ge­spannt bzw. war ander­wei­tig aktiv, so dass ich viel weni­ger zum Lesen kam, wie ich ursprüng­lich dach­te. Dass der Blog mal ruht, ist übri­gens nicht tra­gisch. Der Blog kann auch mal zwei Wochen ruhen, ohne dass die Besucherzahlen spür­bar sin­ken. Zusätzlich war ich ehren­amt­lich unter­wegs, wes­halb ich weni­ger Bücher gele­sen, dafür ver­mehrt gehört habe.

In den von mir vor­ge­stell­ten Werken macht sich das natür­lich bemerk­bar, denn ich habe z.B. nur fünf Graphic Novels bzw. Comics vor­ge­stellt. Dafür konn­te ich mal wie­der ein gutes Horrorbuch lesen. Davon und noch mehr erzäh­le ich euch auf den fol­gen­den Absätzen. Viel Spaß dabei.

Ich bewer­te nach einem gän­gi­gen und bekann­ten Fünf-Sterne-System:

★★★★★ Leseempfehlung
★★★★☆ bie­tet unter­halt­sa­me Lesestunden
★★★☆☆ für Genrefans
★★☆☆☆ könn­te man lesen
★☆☆☆☆ lie­ber nicht lesen

Bücher

Ich mag Märchen und habe auch nichts dage­gen, wenn Autoren die­se als Vorlage für ihre ganz eige­ne Geschichten nut­zen. Alexandra Benedict hat mit “Böser, Böser Wolf” vie­le Märchenmotive auf­ge­grif­fen und die­se zu einem span­nen­den Thriller kom­bi­niert, der aber lei­der aus sei­nem star­ken Anfang kei­nen star­ken Abgang machen kann. Es bleibt ein bru­ta­ler Genremix, der am Ende etwas zu ver­wor­ren und chao­tisch ist.

Die Autorin Daisy Johnson ent­wirft ein loses Geflecht aus fünf­zehn mit­ein­an­der ver­bun­de­nen Geschichten, die sich um ein unheim­li­ches Hotel in den eng­li­schen Fens ran­ken. Unterm Strich ist „Das Hotel“ eine atmo­sphä­ri­sche Anthologie, die sich zwar stim­mungs­voll und sprach­lich ver­siert prä­sen­tiert, aber erzäh­le­risch unein­heit­lich wirkt.

Deutlich bes­ser hat mir da der Horror-Roman “Das gie­ri­ge Haus” von Christina Henry. Wie der Name schon ver­rät, han­delt es sich um einen wei­te­ren Haus-Horror-Roman, der aber deut­lich span­nen­der und packen­der geschrie­ben ist. Dieses Buch ist mein dies­mo­na­ti­ges Lesehighlight.

Liza Grimm schreibt Fantasybücher, die unter­hal­ten. Sie über­zeu­gen weni­ger durch eine aus­ge­tüf­tel­te Welt oder einen beson­de­ren Tiefgang. Deshalb habe ich den drit­ten Band der Reihe “Bücher der Macht” Steingladiole nicht abge­wer­tet, denn ich als Leser habe genau das bekom­men, was ich erwar­tet habe.

Insgesamt habe ich in die­sem Monat 4 Bücher gele­sen, die in Summe auf 1.271 Seiten kom­men (ohne die Bildbände, Lexika, Sach- und Kunstbücher) und von denen ledig­lich eines eine nahe­zu bedin­gungs­lo­se Empfehlung dar­stellt.

Jugend- und Kinderbücher

Mit dem Lexikon “Wundervolle Welt: Schmetterlinge” wird kind­ge­recht der jun­gen Leserschaft eine Ahnung davon ver­mit­telt, welch unge­heu­re Vielfalt in der Welt der Schmetterlinge vor­herrscht. Und in zwei­ten Buch der Reihe “Steine & Mineralien” die unge­heu­re Vielfalt der anor­ga­ni­schen Welt.

Die Geschichte der Hexen und magi­schen Frauen” erzählt genau davon. Es geht aber nicht nur um Frauen aus Sagen und Legenden, son­dern auch um his­to­ri­sche Persönlichkeiten. Anders als in dem Buch “Sagen und Mythen”, wo der Titel schon ver­rät, wor­um es geht, wobei der Schwerpunkt auf den Weltvorstellungen unter­schied­li­cher Völker der Erde aus unter­schied­li­chen Epochen liegt.

Bilderbücher
Bilderbücher

Hörbücher

In die­sem Monat habe ich die Sonntage für die Transport-Reihe von Phillip P. Peterson bereit­ge­hal­ten und die Teile 3, 4 und 5 vor­ge­stellt, die die Titel TodeszoneMondbeben und Auslöschung tra­gen. Und es ist ein wenig sinn­bild­lich, wie die drei Teile bei mir ange­kom­men sind. Mehr dazu in den jewei­li­gen ver­link­ten Buchvorstellungen.

Die drei Hörbücher kom­men in Summe auf 1.313 Hörminuten.

Kunst- und Sachbücher

Ohne Frage wer­den die KI-Modelle wie “ChatGPT & Co.” unse­re Welt ver­än­dern bzw. haben es schon längst. Nur, wie gehe ich mit einer KI so um, dass sie auch mir als Laien von Nutzem ist? Das erläu­tert der Autor Rainer Hattenhauer in die­sem Ratgeber.

Wie bekom­me ich hei­mi­sche Tiere vor die Linse? In dem Buch “Wildtiere foto­gra­fie­ren” gibt es sehr vie­le Tipps, wie Tiere in hei­mi­schen Gefilden foto­gra­fiert wer­den kön­nen.

Ich habe es in mei­ner Lovelybooks-Kurzmeinung so aus­ge­drückt, dass das Buch Fotorecht nicht unbe­dingt für Handyhobbyurlaubsfotoknipser geeig­net ist, aber sicher­lich eine Pflichtlektüre für ambi­tio­nier­te Hobbyfotografen und Profis dar­stellt, denn die recht­li­chen Rahmenbedingungen, um mit einer Vollformatkamera durch die Lande zu zie­hen, sind einer per­ma­nen­ten Änderung unter­le­gen.

Ein ganz ande­res Thema wird in dem Bilderbuch für Erwachsene auf­ge­grif­fen. “Der Sternengärtner” ist ein Buch, das die Fantasie des Lesers for­dert und genau des­halb emp­feh­lens­wert ist.

Diese Sachbücher kom­men in die­sem Monat auf 1.358 gele­se­nen Seiten.

Graphic Novels und Comics

Klar war der zwei­te Star Wars Film ein Riesenerfolg. Das wis­sen wir heu­te. Als George Lucas die­ses Projekt anging, war das alles ande­re als klar. Und als noch vie­le Dinge nicht so lie­fen, wie von ihm geplant, stand das Projekt mehr als ein Mal auf der Kippe. Davon erzählt die Biografie “George Lucas Episode 2″.

Siehst Du es?” ist ein inter­es­san­tes Buch über einen Schriftsteller, des­sen Bekanntheitsgrad mei­nem beschei­de­nen Eindruck nach von Generation zu Generation schwin­det. In die­ser Anthologie zei­gen 18 Kunstschaffende in 19 Comics, was ihnen zu Siegfried Lenz ein­ge­fal­len ist.

Ein wei­te­rer Krimi von Agatha Christi wur­de als Graphic Novel adap­tiert. Dieses mal mit “Und dann gab’s kei­nes mehr” der wohl meist­ver­kauf­te Krimi der erfolg­rei­chen Autorin.

Am 26.04.1986 flog ein Reaktor in Tschernobyl in die Luft. Es war die fol­gen­schwers­te Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Swetlana Alexijewitsch hat anhand meh­re­rer Einzelschicksale gezeigt, wel­che Auswirkungen die Katastrophe auf die Menschen damals und heu­te hat­te. Dieser Roman wur­de nun als Manga adap­tiert. Zumindest wur­de damit begon­nen, denn in “Tschernobyl – Eine Chronik der Zukunft 1″ fin­den sich fünf der geschil­der­ten Schicksale unter­schied­li­cher Menschen.

Jenny Jinya hat einen zwei­ten Band zu ihrer Tierschutz-Anthologie ver­öf­fent­lich, der den Titel Loving Reaper – Hiraeth trägt. Wie schon Band 1 ist die­ses Buch auf sei­ne Art emp­feh­lens­wert.

Sonstiges

Im April ging eine wei­te­re Autorenseite online. Dieses Mal prä­sen­tie­re ich zusam­men mit dem Horror-Roman “Das gie­ri­ge Haus” die Bücher von Christina Henry, wobei sich der Verlag dazu ent­schlos­sen hat, nicht zu ver­su­chen, ihre Bücher wei­ter­hin als die dunk­len Chroniken zu bezeich­nen, da sie nicht auf­ein­an­der auf­bau­en, auch wenn ich den Untertitel bei die­sem Logo bei­be­hal­ten habe.

Ein Kurzgedanke

Da lese ich von einem Hotel und kur­ze Zeit spä­ter kommt ein gie­ri­ges Haus hin­zu. Und zu allem Überfluss spielt eben­falls ein Hotel in einem Roman eine ent­schei­den­de Rolle, in dem die Trennung von Seele und Körper the­ma­ti­siert wird (wegen der Spoilergefahr sage ich euch nicht, wel­cher Roman gemeint ist). Und dann höre ich das Feld der roten Rosen, in der Leyra noch immer von ihrem Daemon getrennt ist. Wie soll­te es anders sein, dass mich auch auf Netflix mit “Archive 81” ein wei­te­res Haus ange­lacht hat, wobei es eigent­lich nur um die Restaurierung alter Videokassetten gehen soll­te. 

Ich fin­de es manch­mal echt unheim­lich, wie the­men­ver­wand­te Bücher bzw. Geschcihten geballt bei mir lan­den. Vor allem muss ich mich arg kon­zen­trie­ren, damit ich die Handlungen von­ein­an­der getrennt hal­ten kann. Nicht sel­ten stel­le ich Bezüge zwi­schen unter­schied­li­chen Büchern her, nur um dann ein paar Seiten spä­ter fest­zu­stel­len, dass ich einem Irrtum erle­gen bin. Das ist sowas von gru­se­lig. 

Challenges

Im April gab es wie­der ein paar Zuwächse bei den Challenges. 

  • Bei der Book Special ABC Challenge vom Weltenwanderer gab es drei wei­te­re erfüll­te Aufgaben, womit ich nun bei 16 von 26 Buchstaben lie­ge. 
  • Gleich drei Zuwächse ver­zeich­ne­te die ABC Challenge wo ich nun bei 15 von 26 Buchstaben. 
  • Bei der Buchseiten Challenge gibt es ja jeden Monat eini­ge Punkte zu sam­meln, aber den­noch steigt die Prozentzahl deut­lich weni­ger stark als bei den ande­ren Challenges. Hier habe ich 122 von 400 Punkten gesam­melt. 
  • Nach dem ers­ten Bingo im letz­ten Monat gab es im April gleich meh­re­re. Kein Wunder, denn ich habe mitt­ler­wei­le 14 von 16 mög­li­chen Feldern gefüllt, womit nur noch zwei feh­len.
  • Meine eige­nen Ziele sind auf 39 von 100 Graphic Novels und Comics gewach­sen. Die gele­se­nen Bücher sum­mie­ren sich auf 38 von 100 und die Hörbücher kom­men auf 11 von 40.

Die Gesamtübersicht über mei­ne Challenges des Jahres 2026 und der Vorjahre gibt es natür­lich eben­falls noch. Diese wird wie gehabt am Ende des Monats mit mei­nen Rückblick aktua­li­siert.

Zahlenspiele

Hinsichtlich der am häu­figs­ten besuch­ten Seiten des Monats gibt es kaum eine Überraschung, wenn man mal von der Leseliste absieht, die aber oft auf den Plätzen 5–10 zu fin­den ist.

  1. Empfehlenswerte Graphic Novels und Comics
  2. Der Unterschied zwi­schen einer Graphic Novel und einem Comic
  3. Meine Fantasy Highlights
  4. Leseliste 2026
  5. Das beharr­li­che Kindle epub Missverständnis

Deutlich über­ra­schen­der, dass alle Statistik-Tools, die mei­ne Seite erfas­sen, nun dau­er­haft etwa 600 bis 800 Besucher pro Tag regis­trie­ren. Selbst das kon­ser­va­tiv zäh­len­de Tool von Jetpack zählt die­se gestie­ge­ne Anzahl von Besuchern, wobei ich mir die­sen Zuwachs noch immer nicht erklä­ren kann.

Habe ich bis­her immer geschrie­ben, dass mei­nen Blog etwa 6.000 bis 8.000 Besucher hat, so ist die Zahl mitt­ler­wei­le auf 18.000 bis 21.000 unter­schied­li­che Besucher gestie­gen. Das erfreut mich natür­lich sehr und ich hof­fe, dass die­ser Trend anhält.

Der Blick auf die Google Statistiken hat kei­ne Erkenntnisse oder Änderungen gezeigt, wes­halb ich in die­sem Monat nicht detail­liert dar­auf ein­ge­he.

In die­sem Monat habe ich die vor­ge­stell­ten Werke wie folgt bewer­tet:

12x ★★★★★ Leseempfehlung
3x ★★★★☆ bie­tet unter­halt­sa­me Lesestunden
4x ★★★☆☆ für Genrefans
0x ★★☆☆☆ könn­te man lesen
0x ★☆☆☆☆ lie­ber nicht lesen

Im Schnitt habe ich in die­sem Monat die vor­ge­stell­ten Werke mit 4,4 von 5 Wertungspunkten bewer­tet. Also wie­der sehr hoch. Da ich auch in Vormonaten die­ses Jahres immer zwi­schen 4,3 und 4,5 lag, scheint die­ses Jahr ein gutes Lesejahr zu wer­den. Ich hof­fe, dass die­ser Trend anhält.

Von den 23 Buchvorstellungen waren 12 Rezensionsexemplare. Das ent­spricht 52%. Der bis­her höchs­te Wert des Jahres, was vor allem an den Sachbüchern lie­gen dürf­te.

Ein Kommentar

  1. Schönen guten Morgen!

    Freut mich dass dir die klei­ne Pause gut­ge­tan hat! Das Leben hält halt doch noch ein biss­chen mehr bereit als Bücher 😀 Dennoch hast du eine Menge gele­sen, neben Büchern hast du ja immer noch auch Comics und Hörbücher dabei, und Kinderbücher, in der Summe also jede Menge!
    Einige waren nicht ganz so über­zeu­gend, aber im Gesamten sieht es nach einem guten Lesemonat aus! Das gie­ri­ge Haus möch­te ich auch noch lesen, wie noch eini­ge ande­re von der Autorin.

    Von Phillip P. Peterson hab ich eins oder sogar zwei Bücher auf dem SuB, ich weiß es gra­de gar nicht… möch­te ich auf jeden Fall auch bald lesen bzw. über­haupt in nächs­ter Zeit auch wie­der mehr im Science Fiction Bereich aus­pro­bie­ren. Gerade ist das neue von Eschbach ein­ge­zo­gen, der sich auch wie­der mit der (near) Zukunft beschäf­tigt, ich freu mich sehr drauf! Im Herbst wird auch wie­der was neu­es kom­men, der schreibt irgend­wie auch ohne Unterlass xD

    Ich wünsch dir einen wun­der­schö­nen und lese­rei­chen Mai!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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