Montagsfrage #28: Wie hat sich dein Leseverhalten innerhalb der letzten zehn Jahre (nicht) verändert?

Logo MontagsfrageEs ist Montag und gleichzeitig Zeit für eine neue Montagsfrage. Was die Montagsfrage ist und wie sie zum Fräulein Leise kam, findet sich auf Antonias Blog. Bei der letzten Montagsfrage stand ich mit meiner Antwort irgendwie recht alleine dar – die heutige Frage ist aber so individuell, dass die Antwort bei jedem anders ausfallen wird:

Wie hat sich dein Leseverhalten innerhalb der letzten zehn Jahre (nicht) verändert?

10 Jahre sind eine Zeitspanne, in der allerhand passieren kann. In meinem Fall haben in diesem Zeitraum gleich drei neue Menschenleben das Licht der Welt erblickt, für die ich die Verantwortung übernommen habe. Diese teile ich mir zwar, aber die Veränderung im Leben, die mit eigenen Kinder einhergeht, ist in jeglicher Hinsicht unbeschreiblich.

Gleichzeitig habe ich in den letzten 10 Jahren zwei Mal meine Stelle gewechselt. In meiner Branche nicht sonderlich ungewöhnlich, aber dennoch bringen Jobwechsel zusätzlich Lebens- und Gewohnheitsveränderungen mit sich.

Mit diesen Änderungen gehen natürlich auch Änderungen innerhalb der Hobbies einher. Es gab in meinem Bereich einige Verschiebungen. Wenn ich mir nur das Lesen herauspicke, so habe ich früher deutlich mehr populärwissenschaftliche und naturwissenschaftliche Zeitungen gelesen und gar nicht so viel Prosa. Das hat sich nun definitiv in Richtung Prosa verschoben, so dass ich drei der Zeitschriften sogar nicht mehr beziehe und dafür mehr Romane lese.

Gleichzeitig habe ich in den letzten 10 Jahren die Hörbücher für mich entdeckt, so dass ich nun diese Zeit ebenfalls für Bücher und Literatur nutze und mich nicht mehr vom Radio zududeln lasse. Antrieb dafür war, dass ich den “dunklen Turm Zyklus” von Stephen King und Tolkiens “Der Herr der Ringe” jeweils als Hörbuch (nochmal) gehört hatte.

Natürlich habe ich bedingt durch meine Kinder viel mehr (Klein)Kinderbücher gelesen, was sich aktuell ebenfalls verschiebt, da die Kinder größer werden und sich für andere Bücher interessieren. Das Leseinteresse ändert sich logischerweise mit dem Alter der Kinder.

Somit hat sich in den letzten 10 Jahren nicht nur mein Leben grundlegend geändert, sondern auch damit einhergehend meine Lesegewohnheiten. Was sich aber nicht geändert hat, sind meine Vorlieben für Horror- und Fantasybücher. Klar lese mich mittlerweile auch Bücher, die sich an ein reiferes Publikum richten – aber nur manchmal. Das Gros meine Bücher stammen dann doch aus dem Fantasybereich (es gibt einfach nicht so viele gute Horrorbücher).

Zum Beitrag auf Lauter&Leise.

Wie gehabt lese ich die Beiträge der anderen Montagsantwortler, ohne immer eine Spur zu hinterlassen. Das gilt übrigens auch für die “Nachzügler”, die erst zum Ende der Woche ihre Beiträge veröffentlichen. Oftmals schaue ich auch am Wochenende nochmals in den Originalthread.

Schon gesehen?

Im Zuge einer Lovelybooks-Leserunde habe ich alle 10 Folgen der Fantasy-Serie “Die Ewigen” auf diesem Blog vorgestellt. Eine interessante Idee, eine Geschichte in Form von Kurzgeschichten zu erzählen, die fast alle eigenständig verständlich sind. Allerdings hatte ich hin und wieder das Gefühl, als müsste ich ein bisschen mehr mit Hintergrundinformationen gefüttert werden. Dennoch eine empfehlenswerte kleine Serie.

Buchcover Die Ewigen Teil 5
Folge 1: Die Gärten von Rom Folge 2: Der Bruderpakt Folge 3: Die Zeichen der Schuld Folge 4: Von sterbenden Engeln Folge 5: Das Gedächtnis der Welt
Buchcover Die Ewigen buchcover Vom Schicksal der Zeit
Folge 6: Die Mönche vom heiligen Berg Folge 7: Stimmen aus der Zukunft Folge 8: Vom Schicksal der Zeit Folge 9: Spiegelwelten Folge 10: Gilgamesch und die Seherin

 

Ein Kommentar

  1. Huhu Büchernarr,

    ja in 10 Jahren verändert sich das Leben ziemlich. Ich finde es schön, dass du gleich dreimal Papa geworden bist.

    Außerdem freut es mich, dass du die Prosa mit Fantasy und Horror entdeckt hast. Ich lese beides auch sehr gerne, allerdings eher Contemporary/Urban/Romantic/Dark Fantasy. Die Bücher sind in der Regel auch nicht so dick. Ganz dicker Bücher schrecken mich nämlich ein bisschen ab. Ich lese lieber dünnere, was aber nicht heißt, dass ich absolut keine dicken Bücher lese. Harry Potter zum Beispiel habe ich trotz des großen Umfangs verschlungen.

    Liebste Grüße
    Emma

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